Willkommen im größten T5 Lexikon im Web! Darin steckt unsere Erfahrung aus 30 Jahren Outdoor-Dasein, tausenden von T5ern und Expertenerfahrung als Sachkundige. Alles ist selbst verfasst.

 

Allgemeine Fragen - fangen gleich unten an. Mehr über uns und das T5 Klettern

Kurse - von Anmeldung über Klamotten bis zur Übernachtung

Ausrüstung alles über T5 Ausrüstung

Rechtsfragen - endlich sauber recherchierten Rechtslage für T5 Cacher

T5 Hintergrundthemen, Statistik-Tricksereien, Reviewer...

Wie hat sich die T5 Szene entwickelt?

Wie viele T5 Caches gibt es in Deutschland?

Wie viele Bäume gibt es in Deutschland?

Woher weiß ich, wie alt ein Baum ist?

Wie viele engagierte T5 Cacher gibt es?

Wie steige ich in die Top-Liga der T5 Cacher auf?

Wird getrickst auf dem Weg zu möglichst vielen T5ern?

Ich habe von einem ganzen Geocaching-Log-Tricksystem gehört. Was wisst ihr dazu?

Wie reagieren die Betrüger?

Warum machen die das?

Wie wird noch getrickst für eine gute Statistik?

Wie reagiert Groundspeak/geocaching.com auf Tricksereien?

Was kann ich tun, wenn ich einen unfairen Cacher vermute?

Welche T5 Cacher sind "clean"?

Wie sieht das T5 Cachen international aus?

Warum werden T5 Owner von Reviewern so gequält?

Gibt es überhaupt kletternde Reviewer, die sich für T5 Cacher einsetzen?

Wie steht das Geocaching Hauptquartier zu T5?

Wo finde ich die T5 Weltrangliste?

 

Sicherheit: Unfallursachen, Informationen (Ausrüstungsfragen findest du hier)

Ist T5 Klettern gefährlich?

Steht nicht Sicherheit an erster Stelle?

Und wenn doch etwas passiert - was sind die Gründe? Welche Unfälle gibt es?

Wie scharf muss eine Kante sein, um mein Seil zu schädigen?

Welche Materialunfälle können passieren?

Warum verwenden Industriekletterer zwei Seile?

Was ist ein stehendes Seil bzw. umlaufendes Seil?

Was ist ein Vorstieg?

Ich seile mit Achter bzw. Tube ab. Was muss ich beachten?

Welche Äste kann ich im Baum verwenden?

Ab welcher Last bricht ein Ast?

Welche Kräfte treten auf an Befestigungs- und Umlenkpunkten?

Woher weiß ich, welchen Baum ich vor mir habe?

Was haltet ihr von Bandschlingen-Zwischensicherungen im Baum?

Was ist der Sturzfaktor? Was kann bei Stürzen passieren?

Was ist der Normsturz?

Welche Knoten brauche ich?

Seit wann gibt es geoclimbing.de?

Seit 2009. Wir waren die ersten weltweit. Unsere allererste Veranstaltung war am 25.8.2009 anlässlich eines GC Events. Mehrere Gruppen sollten hintereinander je 30 Minuten Basics erfahren zum Thema Baumklettern, dazwischen 15 Minuten Pause. Es kamen aber so viele  Geocacher, dass wir 6 Stunden am Stück ohne Pipipause durchackerten. Danach waren wir platt aber glücklich. Der erste echte Geoclimbing Grundkurs fand am 12.9.2009 auf unserer Anlage statt.

Seitdem haben wir fast 2000 Geocacher ausgebildet. Das ist weltweit einzigartig.

Was ist die Philosophie von geoclimbing.de?

  • Wir wollen dir den Spaß am T5 Klettern vermitteln und die richtigen Techniken und Wissen. Wir lehnen elitäres Denken einiger Hardcore-Kletterer ab. T5 Klettern darf jeder, auf seine Art. Das respektieren wir
  • Wir haben ein positives Menschenbild. Wir wollen dich fördern, begeistern, unterstützen. Bestrafungen oder oberlehrerhafte Belehrungen lehnen wir ab 
  • Wir unterstützen individuellen T5 Spaß: es gibt viele Wege zur Dose! Wir sagen dir, ob dein Weg sicher ist. Aber wir nehmen dir nicht deine Art zu klettern
  • Wir überzeugen durch uns als Menschen mit unserem Wissen und Erfahrung sowie durchdachten Produkten
  • Wir sehen Geoclimbing als eigene Sportart. Deshalb finden wir es müßig, wenn einige professionelle Bereiche wie Industrieklettern oder Baumpflege das Thema für sich beanspruchen. So hat ein Industriekletterer keine Ahnung von Bäumen, Vorstieg darin oder Seileinbautechniken. Mit seinen Methoden würde er verzweifeln. Geoclimbing ist ganzheitlicher, eine eigenen Sportart
  • Unsere Trainer und unsere Erfahrung kommt aus allen Bereichen, die wir zur neuen Sportart Geoclimbing fusionieren 
  • Unsere Einstellung ist nachhaltig und umweltbewusst. Wir versuchen nicht billigste, sondern beste Lösungen zu finden. Wir bezahlen volle Steuern an den deutschen Staat
  • Wir lehnen Fake-Logs, Log-Betrug und Statistikpimpen mit unlauteren Mitteln ab

Wie kommt ihr zu einer solch wahnsinnigen Trainingsanlage?

Die Outdoor-Trainingsanlage auf 2000qm in Wüstenrot gehört uns. Sie hat einen fünfstelligen Betrag gekostet und ist in dieser Form einmalig in der Welt:

 

  • du kannst auf zwei Plattformen trainieren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
  • wir haben für dich bis zu 15 Auf- und Abseilstellen, von Stammnähe über Kantenabseilen/Abseilen mit Hindernissen bis zum freien Aufstieg
  • wir können für dich alles nachstellen, was im T5 Bereich wichtig ist: Brückensituationen allgemein sowie variabel einstellbare "Unter-der-Brücke" Caches, Vorstiegssituationen, Klettern am Stamm und Baumklettern, Abseilen im Steinbruch, Schrägen und Kanten, Mehrseilbewegungen, diverse Prusik- und Laternentechniken, Horizontalbewegungen in der Höhe, Seilbrücken, einfach alles...
  • du kannst sogar das konkrete Loggen üben an "Trainingsdosen", damit du die Jongliererei mit Deckeln, Stiften Logbüchern und Co in der Höhe kennenlernst
  • über ein Dutzend fertige Pilotleinensets warten für dich auf´s Werfen
  • wir können bis zu 24 Geocacher komplett ausrüsten mit kostenlosen Leihgurten und -gerätschaften
  • du hast einen überdachten 40qm Unterstellbereich, wo wir bei Schlechtwetter Seilstellen einrichten können. Dieser Bereich ist zusätzlich erweiterbar um weitere 20qm Planenfläche. Auch unsere neue Übungsplattform kann per Plane komplett überdacht werden
  • in der kühlen Jahreszeit kannst du dich am Gasofen aufwärmen
  • am Solargenerator kannst du dein Handy aufladen

 

Die Anlage ist speziell für Stürze aus der Höhe gebaut. Sie federt jeden Sturz aus jeder Höhe und mit jedem Seil auf ein ungefährliches Niveau ab. So können wir mit Geocachern Trainingsblöcke machen, die bei anderen Anbietern viel zu gefährlich wären. Auf der Anlage können wir jede erdenkliche T5 Situation nachstellen und sogar noch mehr: wir benutzen speziell präparierte Bäume auf unserem Gelände für Live-Situationen. In dieser Kombi ist das weltweit einzigartig. 

Warum sind eure Kurse ständig voll, während einige andere Anbieter dahindümpeln?

geoclimbing.de ist ein typischer "Hidden Champion". Du findest nirgendwo Werbung und triffst uns extrem selten auf Events (außer unseren eigenen). Trotzdem gibt es weltweit niemanden, der auch nur ansatzweise unsere Teilnehmerzahlen erreicht.

Hidden Champions haben eine klare Marschroute: sie arbeiten hart und konsequent an ihren Produkten und kennen ganz genau die Anforderungen. Auch bleiben sie auf dem Teppich und geben viel Geld aus für die Weiterentwicklung.

Genau dies findest du bei uns. Da wir zu den aktivsten T5 Cachern weltweit gehören, bekommst du diese Erfahrung gnadenlos zu spüren in der ständigen Justierung und Weiterentwicklung unserer Kurskonzepte, in unserer Produktauswahl, in der Beratung für deine Ausrüstung, im Shop und Versand. Wir sind richtig geil auf Kompetenz und haben einen weltweit einzigartigen T5 Wissenspool. Trotzdem bleiben wir geerdet und freuen uns wie die Kinder, wenn dir das T5 Klettern gefällt.

Wir haben eine sehr große und treue Stammkundschaft und leben nahezu ausschließlich durch Mund-zu-Mund-Propaganda - die beste Werbung überhaupt. Das beweist, dass unsere Konzepte genau richtig sind. Wir glauben, dass du das nirgendwo sonst bekommst.

Wie groß ist euer Team?

Wir haben mehrere Teams. Für den Bereich Firmenevents arbeiten etwa 15 Trainer aus allen erdenklichen Bereichen des Kletterns mit hochqualifizierten Ausbildungen. Trotzdem arbeiten diese Leute nicht direkt im Geocaching Bereich, da sie selbst keine Geocacher sind. Im Geocaching Bereich haben wir derzeit 7 Mitarbeiter. Allesamt begeisterte Geocacher, die wissen wovon sie sprechen. 

Wie qualifiziert ist euer Team?

Sehr. Unsere Kompetenz wird immer wieder hervorgehoben von Kursteilnehmern. Das kommt nicht von ungefähr, denn wir beschäftigen uns mit der Materie intensiv und beruflich seit sehr vielen Jahren.

An erster Stelle steht die Praxiserfahrung. Ohne T5 Kenntnisse wird keiner bei uns Trainer. Wir wissen, wovon wir sprechen - die geoclimbing Mitarbeiter haben zusammen über 8.000 T5er auf dem Konto! Das ist weltweit absolut einzigartig. Nirgendwo findest du eine solche Konzentration an T5 Praxiswissen.

Jeder Trainer hat wichtige Zusatzausbildungen. Viele sind z.B. offiziell geprüfte Sachkundige für PSA Ausrüstung gegen Absturz. Das gibt uns jede Menge Materialwissen. Dieses erweitern wir auch durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern: wir haben Einblick und Ahnung von Produkten, Material- und Fertigungsprozessen, die sonst nicht an die Öffentlichkeit geraten.

Einige von uns sind speziell ausgebildet in Erste Hilfe oder Rettung aus der Höhe. Es gibt aber auch exotisches zum Angeben: Robert hat etwa eine Spezialausbildung genossen bei den SAF (Swedish Armed Forces) Elitetrainern in den Bereichen Sicherheit, Survival und Arbeit unter extremsten Bedingungen. Sogar einen  erfahrenen Rettungstaucher haben wir im Team.

Robert hat viele Jahre an Schaltstellen der Outdoor-Industrie gearbeitet. Er hat Outdoor-Forschungs- und Testlabor-Reihen genauso geleitet wie den Aufbau von Testteams und Focus Groups für Ausrüstungs-Praxistests. Sein Fach- und Materialwissen ist einzigartig, und er gibt das ungefiltert weiter an alle Mitarbeiter und natürlich an jeden Teilnehmer.

Wie kommt man in eure Produktauswahl und warum testet ihr selbst?

Das derzeit gängigste Verkaufsverfahren in Deutschland ist "Viel und billig", insbesondere im Online-Handel. Wir sind Anarchisten. Wir denken "Wenig und Gut".

Wenn ein Hersteller sich bei uns bewirbt oder wir auf ihn zugehen, suchen wir Produktmuster aus. Diese werden getestet nach unseren eigenen Kriterien und im Labor. Nur wer unseren Selektionsprozess besteht, kommt ins Sortiment.

Hersteller sind teilweise konsterniert, weil sie so etwas nicht gewohnt sind. Erst recht, wenn wir Ihnen sagen, warum es ein Produkt nicht geschafft hat mit Verbesserungsvorschlägen. Im Idealfall führt das zu einem konstruktiven Austausch, denn engagierte Hersteller sind interessiert an echtem Feedback und keinem "Ich-hab-das-Zeug-kostenlos-gekriegt-und schreib-ne-tolle-Rezension-Gesülze". Deshalb bezahlen wir auch alle Testmuster. Nur so sind wir unabhängig.

Unsere Testkriterien sind vielfältig. Nicht nur Praxistauglichkeit, Funktionalität und Haltbarkeit spielen eine Rolle, auch der Preis. Nicht jeder hat ein Riesenbudget. Die besten Produkte zu einem guten Preis kommen auch ins Sortiment.

 

Viele Kletterprodukte unterliegen EN-Sicherheitsnormen. Als offizielle PSA Prüfstelle kennen wir die sehr genau. Normen sind wertvoll und wichtig, sie sind aber nicht immer praxisgerecht. Deshalb testen wir zusätzlich nach eigenen Kriterien. So machen wir etwa bei Seilen Druckstabilitäts-Tests, Wasseraufnahme- und Trockenversuche, reale Dehnungstests oder Mantelverdichtungsprüfungen. Wir haben die Endhärte eingeführt bei Seilen. Wir vermessen, wiegen, zerstören. Wir haben einen Gleitwert für Bruststeigklemmen, und vieles mehr. Ständig bauen wir aus.

Ist die Anzahl der gefundenen T5er nicht unwichtig?

Die geoclimbing.de Mitarbeiter haben mehrere tausend T5er gefunden. Robert spielt in der obersten Liga der Weltrangliste, war/ist mehrfach sogar Erster. Spielt das überhaupt eine Rolle beim Erlernen von von Klettertechniken?

Wir finden: aber sowas von. Wenn du keine Ahnung hast von der Materie, wie willst du dann das weitergeben, was draußen wirklich zählt? Dabei ist es sogar ein erheblicher Unterschied, ob du zehn, hundert oder tausend T5er gefunden hast.

Im Grunde ist das wie bei jeder anderen Sportart: auf Stammtisch-Niveau gibt es die meisten "Experten". Die sind oft auch die Lautesten in Internet-Foren. Amateursportler können da schon ganz anders mitreden. Und auf Profi-Niveau betritt man noch einmal eine andere Liga.

Erst durch die dauernde Wiederholung fängst du an, auf die letzten Kleinigkeiten zu achten, die feinsten Tricks auszudenken und die kniffeligsten Situationen zu beherrschen. Außerdem weißt du, was tatsächlich funktioniert. Du lässt unwichtige Dinge weg und konzentrierst dich auf die wahre Essenz des T5 Cachens.

Das ist vielleicht unser größter Vorteil: obwohl wir jede Menge Ahnung haben von den Techniken der Industriekletterer und Baumpfleger (wir haben solche in unserem Professional Team), geben wir nur das weiter, was für dich Sinn macht. Geoclimbing ist wirklich eine eigene Sportart!

Warum findet man euch so selten auf Events?

Weil wir an Event-Terminen fast immer Kurse haben. Die Präsenz auf einem Event bindet Kräfte, die wir derzeit lieber einsetzen auf Kursen und echtem Kunden-Kontakt.

Allgemeine Geocaching-Events haben eine sehr hohe Streuung: maximal 10% der Teilnehmer sind T5 interessiert. Wir benötigten sehr viele Teilnehmer, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen wie bei unseren eigenen T5 Events. Wir haben es ausgerechnet: ein einzelner Kurs bringt uns mehr als ein Geocaching Event mit vielen tausend Teilnehmern: mehr Freude, intensiveren Kontakt, mehr Bindung, mehr Zufriedenheit und zuletzt auch mehr Wirtschaftlichkeit.

Kann ich bei euch mitarbeiten?

Ja. Wir suchen ständig neue passende Leute. Derzeit am fieberhaftesten im Bereich Kursassistenz und Shopverkauf. Fachkenntnisse sind nicht zwingend nötig, allerdings musst Du Geocacher sein, Lust im Umgang mit Menschen haben und lernfähig sein. Bei Interesse: guck doch mal in unserem Job-Bereich

Habt ihr einen Online Shop?

Indirekt. Hier beantworten wir diese Frage ausführlich im Bereich Ausrüstung.

Gibt es euch auf Facebook?

Jep, einfach hier klicken und uns liken, einchecken oder eine Bewertung hinterlassen. Auf Facebook gibt es aktuelle News zu Kursen, Ausrüstung und Geocaches.

Wie bin ich dauerhaft informiert über eure Tätigkeiten?

Derzeit kommunizieren wir mit dir auf drei Ebenen:

1. Newsletter Mailingliste. Viele hundert Geocacher bekommen unseren Newsletter. Neuigkeiten über geoclimbing.de, insbesondere neue Kurstermine, werden stets als allererstes über den Newsletter verschickt. Du bist so immer einige Tage vor allen anderen informiert, und gerade bei Kursanmeldungen oder Aktionen kann dies der entscheidende Vorsprung sein.

Wir behandeln alle Newsletter Abonnenten strikt vertraulich. Wir geben keine Email-Adresse nirgendwohin weiter. Der Newsletter erscheint unregelmäßig und in überschaubarer Menge - derzeit durchschnittlich alle zwei Monate. Anmelden kannst du dich unkompliziert gleich hier in der rechten Spalte (oben). 

2. Homepage. Also dort, wo du dich gerade aufhältst ;-) Die Geoclimbing Homepage bietet Dir tiefere und komplettere Infos rund um das Thema T5 Klettern.

3. Facebook. Seit 2013 sind wir auch in social media vertreten. Auf Facebook bekommst Du Tipps, Neuigkeiten und vor allem aktuelle Kurznews über geoclimbing.de. Auch kannst Du uns "Liken" und eine Rezension schreiben.

Ich will einen Gutschein schenken. Habt ihr sowas?

Ja, wir haben einen Gutschein. Es gibt ihn in zwei Ausführungen:

  • mit Karabiner, siehe Foto. Kostet 8,90 Euro. Der Karabiner ist ein vollwertiger Schraubkarabiner, belastbar bis 2,5 Tonnen. Er kann vollständig in der (späteren) Ausrüstung benutzt werden
  • als reiner Gutschein ohne Karabiner (ohne Aufpreis)

So kommst du zum Gutschein: schicke uns einfach ein Mail an info@geoclimbing.de, Gutschein-Betrag und die gewünschte Ausführung (mit/ohne Karabiner) angeben sowie Lieferadresse. Du bekommst von uns eine Bestätigung mit Überweisungsdaten. Nach erfolgter Überweisung geht der Gutschein raus, fertig! Der Gutschein ist ein Jahr gültig ab Ausstellungsdatum.

Du bist beim Gutschein übrigens total flexibel: wir können sowohl einen (frei wählbaren) Wert für dich eintragen wie auf dem Foto, als auch eine feste Bestimmung wie etwa ein Kursformat. Du kannst so einen kompletten Kurs verschenken oder nur einen Teilbetrag/Zuschuss. Natürlich kannst du auch größere Beträge ausstellen, so dass es für den Beschenkten nicht nur für den Kurs reicht, sondern eventuell für zusätzliche Ausrüstung. Bei offenen Fragen schick uns einfach ein Mail an info@geoclimbing.de und wir klären das gerne mit dir!

Der Gutschein ist einlösbar für unsere Kurse, in unserem Shop (Kursshop und Versand) sowie für unsere Exklusiv-Produkte.

Was verschenkt man denn so als Gutschein-Wert?

Du kannst den geoclimbing Gutschein in jedem Wert ausstellen lassen. Generell aber ist T5 Ausrüstung nicht ganz preiswert. Einen 5 Euro Gutschein zu verschenken wäre zu wenig: der Beschenkte kann sich kaum etwas raussuchen in unserem Shop. 20 oder 50 Euro ist eine sinnvolle Untergrenze. Der Wert eines Zweitageskurses liegt bei 159 Euro. Wenn du ein Basic-Ausrüstungspaket schenken willst aus unserem Shop, kommst du auf 399 Euro. Der Beschenkte muss dann nur noch Gurt, Abseilgerät und Helm separat auswählen. Eine Komplettausrüstung hat meist einen Gegenwert von 650 Euro.

Wenn Du schon genau weißt, was du verschenken möchtest, also etwa einen Kurs oder ein konkretes Ausrüstungsteil, dann werden wir das genau so vermerken auf dem Gutschein. Ohne Preisangabe. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt per Überweisung.

Das Tolle am geoclimbing Gutschein: egal, welchen Wert du verschenkst, der Beschenkte hat immer ein "Konto" bei uns. Er kann also den Gutschein auch in Teilbeträgen abfeiern, Restbeträge verfallen nicht. Barauszahlungen sind allerdings nicht möglich. Jeder Gutschein ist ein Jahr gültig.

Welche Bereiche beeinflussen das T5 Klettern?

Geoclimbing ist zwar eine eigene Sportart, sie bedient sich aber aus unterschiedlichen Bereichen des Kletterns, die nachfolgend vorgestellt werden. Nahezu jeder dieser Bereiche bietet mittlerweile Kletterausbildungen an, leider oft nur aus der eigenen Sicht - mit dem Ergebnis, dass viele Geocacher diese Ausbildungen als in der Praxis nicht hilfreich erleben. Techniken funktionieren nicht oder sind viel zu umständlich, Ausrüstung ist zu teuer, zu schwer oder zu unpraktisch. Das Erreichen eines T5 Caches wird zum Hängen und Würgen - und schließlich gibt man auf.

An eine Dose im Baum kann man höchst unterschiedlich kommen: der Industriekletterer würde zwei Seile einbauen über (hoffentlich) unterschiedliche Astgabeln und aufs Verrecken versuchen, am Seil hängend die Dose zu erreichen. Diese Technik ist äußerst aufwändig, unpraktisch (teilweise sogar unmöglich), teuer und schwer. 

Der Baumpfleger würde den Baum aktiv nutzen, also ab einer gewissen Höhe auf Ästen klettern, und sich dabei völlig anders sichern. Er ist viel beweglicher, auch horizontal. Leider ist seine Ausrüstung sehr teuer.

Der Alpinist würde ebenfalls aktiv klettern wollen und sich mit Zwischensicherungen absichern. Er benötigte nur wenig Ausrüstung, aber eine gute Athletik, Nerven und Klettertechnik.

Der schlaue Geoclimber dagegen bedient sich aus allen drei Bereichen und kommt so zu einem Idealmaß zwischen Kosten, Gewicht und Effizienz. 

Der Industriekletterer - Arbeit zählt, nicht das Klettern

Um zu verstehen, dass Geoclimbing eine eigene Sportart darstellt, stellen wir hier verschiedene Einflussbereiche vor.

Der Industriekletterer ist eine besondere Spezies. Seine Aufgabe besteht darin, Dinge zu reinigen, zu reparieren/inspizieren oder zu montieren in schwer zugänglichen Bereichen.

Industriekletterer ist im engeren Sinne kein Beruf, sondern eine Zusatzausbildung. Meist haben Industriekletterer technische oder Handwerksberufe gelernt und wenden diesen Beruf auch in der Höhe an - mit der Betonung auf "auch", denn die allerwenigsten Industriekletterer können von Höhenarbeit alleine leben. Es gibt auch jede Menge ungelernte Kräfte, die schon nach einer 3- bis 4-tägigen Pflichtausbildung Fenster reinigen an einer Hochhausfassade. Durch billige und schlecht ausgerüstete Arbeitskräfte aus Osteuropa stehen Industriekletterer immer mehr unter Kostendruck, außerdem machen große Firmen eigene Ausbildungen und setzen die Leute als (preiswertere) Angestellte ein. Boom-Markt waren in den letzten Jahren Windkraft- und Solaranlagen.

Der Umgang mit Seilen zum Klettern und Positionieren ist für Industriekletterer immer Mittel zum Zweck. Sie sind nicht zum Klettern hier, sondern zum Arbeiten. Häufig wird dieses ganze Sicherungs-Gedöns als lästig betrachtet, und es gibt jede Menge Nachlässigkeiten im Umgang mit der Ausrüstung. Da diese fast immer gestellt wird vom Arbeitgeber, geht man damit nicht zimperlich um.

Industriekletterer arbeiten in gefährlichem Umfeld: scharfe Kanten, Baustellenatmosphäre, Sägen, Bohrer, Flex, Messer, Chemikalien - das alles ist Alltag und gefährdet die Sicherheit. Das noch gepaart mit schludrigen Arbeitern, die sich nicht wirklich interessieren für ihre Ausrüstung - ein fataler Mix. Deshalb sind Industriekletter-Ausbildungen oft sehr restriktiv und konservativ. Es gilt null Toleranz, zuweilen ist der Ton entsprechend deutlich. Es gelten nur die eigenen Vorgaben, andere Einflüsse und Techniken außer den eigenen werden nicht toleriert.

 

Wie sich Industriekletterer sichern

Wegen der hohen Gefährdung sichern sich Industriekletterer stets an zwei Seilen. Genossenschaften schreiben das vor, und es wird ihnen zu Recht während der Ausbildung eingehämmert. Dass Geocacher nur ein einzige Seil zur Sicherung verwenden (wie Baumpfleger und Sportkletterer), ist für sie ein Rütteln an ethischen Grundwerten: sie dürfen das gar nicht vertreten. Entsprechend werden Geocacher eingeschüchtert - und viele lassen sich beeindrucken, denn nach wie vor herrscht viel Unwissen.

Die verwendete Ausrüstung ist ausgelegt auf hohe Belastung, oft auch auf Kurzfristigkeit: Seile werden je nach Einsatz schon nach dem ersten Gebrauch weggeworfen. Das Gewicht spielt keine Rolle, da Industriekletterer zur Baustelle vorfahren.

 

Was wir von Industriekletterern lernen

Geocacher können viele Ausrüstungsgegenstände der Industriekletterer verwenden. Gurte, Seile und Abseilgeräte, auch manche Bewegungstechniken am Seil sind interessant.

Generell werden Industriekletterer aber "overhyped" und von einigen Geocachern schon fast kniefallartig als die wahren Profis dargestellt. Vielleicht liegt das daran, dass sie am meisten beeindruckendes Geklimper am Gurt herumtragen und sich zuweilen martialisch geben. Dabei haben sie keine Ahnung vom Baumklettern, wichtigen Zusatztechniken, von Speläotechniken oder Vorstieg.

Der Baumpfleger - vom Swinger zum Gehölzmanager

Der überwiegende Teil - etwa 70 Prozent - aller T5 Caches in Deutschland sind Baumcaches. Baumpfleger bewegen sich von Berufs wegen darin.

Der Baumpfleger unterscheidet sich vom Industriekletterer schon durch seine innere Haltung: meist hat er einen Beruf gelernt, der sehr nah am Thema ist wie Gärtner, Landschaftspfleger etc. Das Baumklettern macht er daher aus Leidenschaft. Engagierte Baumkletterer haben oft einen inneren Bezug zum Lebewesen "Baum". Auch sind sie erheblich neugieriger und flexibler als Industriekletterer gegenüber diversen Techniken. Baumpfleger sind "cooler".

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung trifft man den kletternden Baumpfleger extrem selten im Wald an. Sein Revier ist vielmehr der öffentliche Raum - Straßen, Parks, Gärten. Für den Wald ist die Forstwirtschaft zuständig. Die Tätigkeits-Grenzen des Baumpflegers sind fließend. Häufig ist der Alltag bestimmt durch gewöhnliche Grünarbeiten. Das Herumschwingen am Seil im Baum wird immer seltener, unter anderem auch durch den Kostendruck. Da Baumpfleger fast immer nach Zeit/Auftrag bezahlt werden, ist der Hubwagen für Baumarbeiten fixer. Gleiches gilt für den Kran beim Abtragen von Bäumen. Da diese manchmal nicht einfach so gefällt werden können wegen Verkehr oder Gebäuden, lässt sich der Baumpfleger vom Kran im Baum absetzen, sägt ihn in Stücke, die mit dem Kran abgelassen werden. 

Da Natur- und Artenschutzbestimmungen in den letzten Jahren erheblich zugenommen haben, profitiert der Baumpfleger und findet sich häufig in der Position des Inspekteurs: Schadensgutachten erstellen, Zustandsberichte verfassen, Schnittempfehlungen geben, Höhlenbrüter kartieren - Baumpfleger werden immer mehr zu Baum-Managern.

 

Wie sich Baumpfleger sichern

Im Gegensatz zum Industriekletterer spielt beim kletternden Baumpfleger die möglichst freie Bewegung am Seil eine weit höhere Rolle. Eine Sicherung mit zwei Seilen wäre viel zu hinderlich. Die am weitesten verbreitete Technik ist ein fixes, am Baumfuß befestigtes Seil für den Aufstieg/Abstieg sowie oben das Umsteigen auf ein umlaufendes Seil (nähere Erläuterung hier). Erst vor dem Einsatz der Säge sichert sich der Baumpfleger über eine weitere Kurzsicherung.

Die verwendeten Sicherungs-Geräte und -techniken sind insgesamt einfacher (aber teurer) als beim Industriekletterer. Der Baumpfleger arbeitet noch viel häufiger mit Klemmknoten. Vieles muss mit einer Hand zu bedienen sein. Extrem selten findet man den Baumpfleger in einem Vollgurt, da der die Bewegungen zu stark behindert.

 

Was wir von Baumpflegern lernen

Geocacher können die Kletter-Grundtechniken im Baum nahezu eins zu eins übernehmen. Auch reicht der Einsatz eines Sitzgurtes völlig aus. Nur bei der Seilwahl, bei Abseilgeräten und Seilklemmen können wir auf ausgefuchste (und preiswertere) Techniken der Alpinisten und Industriekletterer zurückgreifen.

Sportkletterer - mit Nichts ne Sicherung bauen

Wer als Geocacher das Klettern erlernen möchte und Ausrüstung sucht, kommt fast zwangsweise mit dem Sportklettern in Kontakt. Denn diese Ausrüstung findet man in Sportläden.

Der Sportkletterer will vor allem eins: Klettern. Möglichst frei. Während für den Industriekletterer das Klettern nur Mittel zum Zweck ist, ist das für den Sportkletterer der einzige Zweck. Der Sportkletterer hat ein unglaubliches Vertrauen in seine Ausrüstung. Hauptsache, alles ist leicht und man braucht möglichst wenig Zeug. Wenn der Sportkletterer die Ausrüstungsorgien sieht am Gurt des Industriekletterers, schüttelt er nur den Kopf.

Das alles wirkt um so befremdlicher, als der Sportkletterer derjenige ist, der mit Abstand am meisten in seine Ausrüstung stürzt. In dieser Hinsicht macht ihm niemand etwas vor. Und trotzdem verwendet er nur ein Seil, keinen Seilschoner und Karabiner ohne Verschluss-Sicherung. Ist der Sportkletterer behämmert?

Keineswegs. Der Sportkletterer hat eine völlig andere Geisteshaltung. Er macht das Klettern aus reinem Spaß, aus Freiheitsdrang, aus Individualismus. Und aus Erfahrung. Er weiß, dass sein Seil hält bei einem Sturz und konzentriert sich weniger auf die Vermeidung von Stürzen, sondern um das richtige Verhalten bei einem Sturz. Die Kulmination findet man beim Bigwall Klettern: da hängen Sportkletterer an einem einzigen dünnen Seil viele hundert Meter über dem Abgrund und sind nur gesichert über ein paar mobile Klemmkeile in winzigen Felsspalten.

 

Wie sich Sportkletterer sichern

Die Grundsicherungstechnik der Sportkletterer ist die Sicherung vom Boden aus. Unten steht einer mit Abseilgerät, und der Kletterer oben kann sich voll aufs Klettern konzentrieren. Stürzt er, wird er vom Partner am Boden gehalten und abgelassen. Diese Technik findet bei Geocachern nur sehr selten Anwendung, da der Geocacher von Anfang an im Seil hängt und daran aufsteigt. 

Die von Sportkletterern verwendete Ausrüstung ist nur bedingt für das T5 Klettern geeignet, da Geoclimber erheblich länger im Seil hängen und extrem selten stürzen. Bei Seilen, Karabinern, Gurten bedienen sich Geocacher geschickter aus anderen Bereichen. Dennoch sind manche Sicherungsgeräte wie das Grigri für das Zweitseil oder das Tube für Doppel-Abseilsituation/Notsituationen gut geeignet. 

 

Was wir von Sportkletterern lernen

Von Sportkletterern lernen wir vor allem Geistes-Grundhaltungen: ja, unsere Ausrüstung hält im Sturzfall. Es ist kein Ausrüstungs-Fuhrpark nötig, um sicher zu klettern - sofern man die wenigen Dinge sicher beherrscht. Und ja, T5 Cachen darf Spaß machen - was in einigen angstgesteuerten T5-Ausbildungen und Weltverbesserer-Forendiskussionen aus unserer Sicht zu oft vergessen wird.

Der Alpinist - Wind, Wetter und Schwerkraft

Der Alpinismus ist die älteste Form des Kletterns. Hier hat alles angefangen, hier hat man die längste Erfahrung.

Alpinisten unterscheiden sich von Sportkletterern vor allem durch das Terrain. Sie bewegen sich länger - zuweilen mehrerer Tage - in exponiertem Fels und Eis. Sie wandern im Flachem zum Einstieg, in Seilschaften über Grate, bewegen sich an Fixseilen im Hochgebirge und klettern per Mehrseillängen-Routen durch lange Felswände in den Alpen. Sie sind viel mehr dem Wetter ausgesetzt, benötigen mehr Ausrüstung für unterschiedliche Bedingungen.

Die Hauptherausforderungen für Alpinisten sind Kondition und mentale Stärke, sowie die Exponiertheit. Obwohl zuweilen viel Ausrüstung im Einsatz, wird nur das Nötigste mitgenommen. Alles muss selbst getragen werden. In ihren Grundeinstellungen sind Alpinisten daher Basic-Fanatiker. Materialschlachten wie Industriekletterer können sie sich nicht leisten, und doch sind sie zahlreichen Gefahren ausgesetzt wie scharfen Kanten, Steinschlag, schlechten Verankerungspunkten.

 

Wie sich Alpinisten sichern

Die Sicherungstechniken sind stark abhängig vom Terrain. Beim Klettern durch lange Felswände werden gerne spezielle Halb- bzw. Zwillingsseile eingesetzt: da das Seil beim Abseilen nicht bis zum Boden reicht, fädelt man es in der Mitte durch einen/zwei Umlenkpunkte und seilt sich dann an beiden Strängen per Achter/Tube Abseilgerät ab. Am Seilende sucht man sich einen sicheren Stand in der Felswand, macht sich dort fest und zieht das Seil einfach oben aus den Umlenkpunkten heraus (und bei sich erneut in neue Umlenkpunkte ein). Auf diese Weise kann man mehrere Seillängen abseilen.

Der Aufstieg funktioniert ähnlich, allerdings hängt der Alpinist nicht am (Doppel-)Seil, sondern verwendet es nur passiv wie der Sportkletterer. Dabei kann man den Doppelstrang als zwei unabhängige Einzelstränge einsetzen - was die Sicherheit erhöht. Beim Abseilen allerdings ist das nicht möglich. Auch verwenden Alpinisten nach wie vor gerne Einfachseile/-stränge im Vorstieg.

 

Was wir von Alpinisten lernen

Das Abseilen am Doppelstrang ist in manchen T5 Situationen hilfreich, etwa in sehr steilem Gelände oder an Felsabseilern, wenn man unten weiter geht. Geocacher setzen dazu problemlos ihr Statikseil ein - spezielle Zwillings-/Halbseile sind nicht nötig, allerdings Abseilgeräte für den Doppelstrang wie Achter oder Tube.

Sondereinheiten - aus wenig mach viel

Den Umgang/Zugang mit Seilen kennen auch Militär und Spezialkräfte. Insbesondere letztere sind darauf geschult, flexibel zu reagieren. Häufig werden Situationen trainiert, in denen man wenig Ausrüstung zur Verfügung hat und im McGuyver-Stil aus Nichts etwas zaubern muss. Spezialkräfte haben jede Menge andere schwere Ausrüstung bei sich, so dass die Abseilausrüstung auf ein Minimum reduziert wird. Im Einsatz gibt es zwei Grundszenarien:

  • Die Ausrüstung wird unmittelbar für den Eingriff eingesetzt, etwa beim Zugang durch Fenster. Dies betrifft insbesondere Spezialkräfte. Man kann meist mehr Material für den Eingriff zur Verfügung stellen. Alles muss einhändig bedienbar sein und extrem schnell zu lösen, was zwangsweise einen Konflikt ergibt zwischen Sicherheit und Geschwindigkeit. Deshalb gibt es sehr spezielle Produkte
  • Die Ausrüstung wird für den Zugang zum Einsatzort, zum Überwinden von Hindernissen oder zur Fortbewegung verwendet. Dies betrifft häufig den militärischen Bereich, etwa wenn sich Einzelkämpfer abseilen müssen um weiterzukommen. Hier muss die Ausrüstung besonders leicht und vielseitig sein, da sie über weite Strecken getragen wird und einen Teil der Gesamtausrüstung darstellt

Wohl kaum ein Einflussbereich des T5 Kletterns trainiert verschiedene Situationen derart wie diese Gruppe. Ob kopfüber abseilen, Verletzte durch schwierigstes Gelände bewegen oder besonders riskante Situationen überwinden - es gibt nichts, was nicht geübt wird.

 

Wie sich Sondereinheiten sichern

Die Sicherung am Seil hängt stark vom Szenario ab. Wenn viele Personen abgesetzt werden sollen, etwa vom Hubschrauber, findet gar keine Sicherung statt. Es wird mit Händen und Füßen an Seilen mit 4-5 cm Durchmesser runtergerutscht, und das aus bis zu 40m Höhe. Navy Seals setzen bei viel Ausrüstung auch ein sogenanntes FRD Gerät ein mit Schnelltrennkarabinern.

In Zugriffs-Szenarien finden wir überwiegend Einfachseile vor (teilweise aus Aramidfasern bzw. mit Stahl-Schnittschutzeinlagen) mit eher simplen Sicherungsgeräten wie einer speziellen Militärversion des Petzl Grigri oder dem sogenannten "double stop" mit  Schnelltrenneinheit.

Wird die Ausrüstung über längere Strecken getragen, findet man sehr häufig den Abseilachter als Sicherungsgerät sowie dünne Einfachseile/Halbseile. Das Hintersichern mit Kurzprusik (lernst du auf unserem Grundkurs) ist bekannt und wird auch angewandt.

Der Mehrseileinsatz wie bei Industriekletterern wird nicht praktiziert und würde die Einsatzkräfte zu sehr behindern. Allein zur Rettung/Bergung von Verletzten werden zuweilen mehrere Seile eingesetzt.

 

Was wir von Sondereinheiten lernen

Hier verhält es sich ähnlich wie bei Sportkletterern: je mehr Übung wir haben, desto mehr vertrauen wir unserer Ausrüstung. Auch mit wenig Ausrüstung kommt man sicher zum Ziel - man muss sie nur kennen und den sicheren Umgang damit beherrschen.

Sonstige Einflussbereiche - T5 Cachen ist vielseitig!

Die obigen Einflussbereiche zeigen, dass T5 Cachen weit vielfältiger ist, als man annimmt. Es gibt noch sehr viel mehr Einflussbereiche:

  • Tauchen. Tauchcaches sind gar nicht mehr so selten. Was in Tauchgebieten in Ägypten angefangen hat (als einzige Caches im ganzen Land), erstreckt sich heute auf heimische Seen und Flüsse bis hin zum Lostplace- und Höhlentauchen
  • Höhle. Höhlencaches mit teilweise sogar mehrtägigen Befahrungen sind gerade in der Schweiz weit verbreitet. Hier braucht man spezielle Ausrüstung, spezielle Kenntnisse und zuweilen eine starke Psyche
  • Paddeln. Bootscaches reichen vom einfachen Übersetzen bis zu wochenlangen Wasserwanderungen in Skandinavien. Spezielle Paddel-Kenntnisse, Kondition, oder gar Navigationsfähigkeiten sind nötig
  • Angeln. Ja, richtig gelesen. Wathosencaches gibt es viele, zuweilen auch in Kombination mit Klettern
  • Weitwandern. Ob den Neckar entlang, durch die Alpen oder sonstige Gebiete: Weitwanderungen von vielen Tagen erfordern Kondition, Ausrüstung, Willensstärke
  • Fliegen. Ob mit Drohnen oder per Gleitschirm - auch hier sind spezielle Kenntnisse nötig
  • Fourwheel. Okay, ein eher amerikanisches Ding. Ganz offiziell dürfen nur per Geländewagen erreichbare Dosen als T5 gelten. Dazu braucht man erst einmal einen solchen und spezielle Fahrkenntnisse

Auch wenn die genannten Bereiche eher grenzwertig sind - sie zeigen vor allem die unglaubliche Phantasie der Hardcore-Geocacher. Deshalb ist das T5 Cachen so einzigartig.

Wie hat sich die T5 Szene entwickelt?

Das T5 Klettern ist die typische Entwicklung eines evolutionären Prinzips: aus einer ersten Hauptszene entwickeln sich immer spezialisiertere Unterszenen. Jede Szene hat sich so entwickelt, ob Outdoor, Bike oder eben Geocaching.

Am Anfang stand beim Geocachen nur das Cachen selbst. Tupperdosen per Hightech im Wald zu suchen, war faszinierend genug. Heute zieht keine Wurst mehr vom Brot - die Szene hat sich weiterentwickelt in Unterszenen. Es gibt z.B. hochspezialisierte Earthcacher, Favpointcacher, FTF Gurus, Challenge-Freaks, Lostplacefanatiker, Massensammler und eben auch den T5 Highend Bereich.

 

Die Anfänge von (Unter-)Szenen bilden Pioniere, also Leute, die zum ersten Mal auf den Gedanken kommen, so etwas überhaupt zu machen - meist aus Spieltrieb. Im T5 Bereich war das auch so.

Anfang der 2000er Jahre galten T5 Caches eher als Warnung oder Hinweis, dass man Ausrüstung braucht. Spannung und Thrill standen nicht im Vordergrund. Entsprechend wenige T5 Caches gab es - in Deutschland zum Beispiel bis Ende 2004 nur ein paar Dutzend.

Irgendwann fand jemand T5 richtig geil - und es wurden zum ersten Mal T5 Caches absichtlich gelegt. Die ersten T5 Cacheowner in Deutschland hießen gummihex, Unterfranke, fianna, siggi. Die ersten konsequenteren T5 Cacher waren flowcatcher, alpen_wasser und gummihex. Ab 2008 explodierte T5: während man 2007 noch mit rund 50 T5 founds Nummer eins in Deutschland war, lag die Schwelle Ende 2009 schon bei über 400 - erste echte Spezialisten bildeten sich heraus wie JeVeRgoesHCC, bup287, grobi44 sowie in noch extremerer Folge Rheingaul, abacus03 und vor allem schnitzel...

Letzterer führte ab etwa 2009 den T5 Bereich über in eine eigene Unterart: er gestaltete als einer der ersten eine eigene T5 Homepage, betrieb als erster eine Weltrangliste und das T5 Cachen als erster als Zentralelement, losgelöst vom übrigen Cachen. Später sollten ihm Leute folgen wie merdian, ErSelbst, Skytrain, cachemates, kallerobs. Zur gleichen Zeit trat geoclimbing.de auf den Plan: erstmalig wurden spezielle Ausbildungen angeboten für T5 Cacher.

 

Heute benötigt man über 3000 T5 Caches, um Nummer 1 zu sein (Stand 2016).  Die T5 Szene hat sich an vorderster Pionier-Front schon vollständig selbst entwickelt, teilweise unabhängig von Groundspeak - ein typisches Zeichen für jede Szene. Man fühlt sich nicht mehr zugehörig zur eigentlichen Hauptströmung. Es gibt eigene Portale, Communities, Spezialisten, Ranglisten, Ausrüstung und Aktivitäten.

Pionierszenen - egal in welcher Sportart - haben stets große Ähnlichkeiten und Spieler: eher jüngere Lebensalter unter 35, kinderlos, familienartige Community, hohe Identifikation, Individualität und Abgrenzung nach außen, hohe Konzentration auf ein Thema, hohes Maß an Hedonismus. Der Idealismus wird gerne hoch gehalten, Kommerz strikt abgelehnt. Je größer die Szene wird, desto mehr verwässert dieses Prinzip und desto mehr "alte" Leute wenden sich enttäuscht ab, gründen zuweilen neue "Unterszenen".

Für sehr engagierte T5 Gänger gilt häufig das Suchtprinzip der Gewöhnung/Dosiserhöhung: waren 10m-Bäume früher aufregend, macht man die jetzt mit Halblinks. Es muss schon 30m sein. Bald ist man auch daran gewöhnt. Zur Adrenalinsteigerung müssen dann ungewöhnliche, abgefahrene Orte her oder komplizierte Situationen. Auch gibt es immer ausgefeiltere Techniken. Auch gibt es in Deutschland schon das Prinzip der Gewöhnung: nachdem man x mal durch alles durchgeklettert ist, sucht man sich neue Hobbies oder kommt zurück zu den absoluten Wurzeln des Geocachens: statistikfrei, aktiv und nur hin und wieder die Natur genießen.

Der "normale" T5 Cacher außerhalb dieser Pioniere sieht derzeit so aus: überwiegend männlich (Frauen gehen meist mit, sind selten die Antreiber), Altersschwerpunkt zwischen 30 und 45, eher mittlere Einkommen, leicht gehobener Bildungsstand, eher weniger Akademiker. Motivatoren sind gar nicht so oft sportiv, dafür statistisch (z.B. 81er Matrix voll kriegen, Homezone säubern) oder wachstumsorientiert (mehr Spannung beim Cachen). Der durchschnittliche heutige T5 Gänger sieht das Klettern eher als Ergänzung.

 

Aber auch die T5 Caches haben sich massiv verändert, stark beeinflusst von der Ausrüstung. Je feiner diese wurde, desto vielseitiger wurden auch die Caches. Bis etwa Mitte der 2000er Jahre galt es als faszinierend, dass man z.B. überhaupt auf einen Baum klettern kann. Mit dem Aufkommen der Bigshot Baumschleuder veränderte sich das ab 2008 massiv: jetzt war höher gleich geiler. Bei einigen Cachern hält sich bis heute diese Faszination. Das ist aber nicht der aktuelle Trend, denn man kam schnell drauf, dass höher einfach nur länger klettern bedeutet und nicht unbedingt "besser" ist.

Der aktuelle T5 Trend geht in spielerische Qualitätscaches: pfiffige Outdoor-Aufgaben, Liebe zum Detail, an Themen aufgehängt, gut ausgesucht und manchmal mit viel Aufwand umgesetzt. Der Spaß und die gute Idee treten mehr in den Vordergrund und nicht der Thrill der (Höhen-) Angst. So gibt es auch niedrige T5er, die klasse gemacht sind.

Auch die Vielfalt der T5 Caches hat erheblich zugenommen, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Es gibt Lostplace-, Turm-, Steinbruch-, Brücken-T5er. Man kann auf Bäume, Laternen und Schilder klettern, in Höhlen abseilen, Kanutouren unternehmen, Tauchen. Einsteiger waten durch Flüsse und Kanäle, steigen auf Teleskopleitern. Sportkletterer holen sich die Dose by fair means am Fels und Alpinisten in Schnee und Eis. Es gibt Caches an den Polen und auf dem Everest. Sogar auf der ISS Raumstation gibt es den wohl schwersten 5/5er Traditional Cache (GC1BE91).

Eine andere Entwicklung sind T5 Felder: mit einem einzigen T5 irgendwo in der Pampa lockt man weniger Cacher an, als mit einer ganzen Allee. So gibt es ganze Kletterrunden, Paddeltouren, Sudoku- und D/T Rundgänge. Vorteil: wenn gut gemacht, kann man damit einen ganzen Tag oder länger in der Natur verbringen. Das Auto bleibt länger stehen.

Wie viele T5 Caches gibt es in Deutschland?

Deutschland ist ein T5 Paradies: von den 52.000 T5 Caches weltweit sind allein 11.000 in Deutschland (Stand Mitte 2016). Damit liegen liegen wir weltweit auf Platz 2, nur die USA hat mehr T5er (18.000). Auf die Fläche bezogen sind die Deutschen einsame Spitze.

Auf den europäischen Plätzen (Stand Mitte 2016) folgen Schweden (3300 T5er), Finnland (2400), Frankreich (1900), Tschechien (1300), Österreich (1200), Norwegen (1200) und Schweiz (700 T5er). Weit abgeschlagen ist Russland: 2016 gab es im gesamten Land gerade mal 11 T5 Caches. Selbst in der Antarktis gibt es mehr T5er (16).

Unsere Erfahrung zeigt, dass etwa 70% aller deutschen T5 Caches im Baum sind. Den Rest teilen sich Steinbrüche, Konstruktionen (Brücken etc.), Lostplaces sowie Wathosen- und Bootscaches. Selten sind Sportkletter-, Tauchcaches oder Höhlencaches.

Der älteste noch aktive T5 Deutschlands und Zentraleuropas liegt auf dem Weg zur Zugspitze aus dem Jahr 2001.

 

Im Laufe der Jahre haben sich T5 Hotspots in Deutschland verlagert: Als die Szene begann, waren neben den Top-Leadern Bayern und Niedersachsen vor allem auch Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv im Publish neuer T5 Caches. Heute spielen letztere kaum noch eine Rolle. Stattdessen ist der Osten stärker geworden, insbesondere Sachsen und Brandenburg.

Bayern und Niedersachsen bleiben aber seit Jahren ganz vorne: 2015 gab es in Bayern 313 neue T5er, in Niedersachsen 263. Auf den Plätzen folgten Sachsen (243), Brandenburg (135) und Baden-Württemberg (126). Schlusslicht bilden die kleinen Bundesländer. So gab es in Bremen 2015 ganze 3 neue T5er.

 

In Deutschland gibt es ein Nord-Süd-Gefälle: während im Norden Bäume und Brücken überwiegen, wird es im Süden vielfältiger. Der Osten ist nach wie vor Lostplace Paradies. Das Baumkletterniveau ist im Norden beachtlich. Die einfachsten T5er gibt es im Raum Frankfurt. Auch um Nürnberg ist das Kletterniveau meist nicht hoch, dafür aber die D Wertung. Und auch im Saarland gibt es eine anständige Menge an Einsteiger-T5ern. Im Osten gibt es oft sehr pfiffige T5 Caches, auch der Ruhrpott ist einfallsreich. Die Alpenländer glänzen mit Alpin-T5ern und tollen Klettersteigen. Im Schweizer Jura ist gefühlt jede Höhle bedost.

Das weltweite T5 Niveau ist an deutschen Maßstäben gemessen eher dürftig. Die Deutschen machen mal wieder alles gründlich. So kann einem US Amerikaner durchaus die Kinnlade runterklappen beim Anblick unseres T5 Niveaus - drüben sind die meisten T5er Challenges, die gerne pauschal mit 5/5 gerated werden. Auch gibt es einige T5er, die mit einem 4-wheel erreicht werden können. Etwas anstrengendere (Berg-)wanderungen haben ebenfalls schnell die 5er Wertung.

In Europa steigt grundsätzlich das T5 Niveau. Verrückte T5er haben vor allem die Skandinavier und Tschechen entdeckt. Aber auch in Frankreich ist ein 5/5er nicht mehr unbedingt ein 5-Meter-Bäumchen. Luxemburg hat auf die Fläche gesehen wohl die meisten erstklassigen Fels-Abseiler.

Wie viele Bäume gibt es in Deutschland?

Die Deutschen machen alles gründlich: sie zählen sogar ihre Waldbäume. Dazu gibt es die sogenannte Bundeswaldinventur. Demnach gibt es in Deutschland etwa 90 Milliarden Bäume. Ein Viertel davon sind älter als 100 Jahre.

Auf jeden T5 Baumcache kommen etwa 20 Millionen Bäume. Manchmal hilft es, sich solche Zahlen vor Augen zu halten, wenn fanatische Diskussionen geführt werden. T5 Baumklettern ist in diesem Zusammenhang schlichtweg unbedeutend.

Woher weiß ich, wie alt ein Baum ist?

Indem du ihn umsägst und Jahresringe zählst ;-). Es geht auch anders mit der Mitchell-Formel. 

Messe den Stammumfang in Brusthöhe (150cm). Mit Bandschlingen ist das einfach (sofern man deren Länge kennt). 60% dieses Wertes ist das Alter des Baumes in Jahren. Beispiel: deine 120er Schlinge passt gerade so um den Stamm. 60% davon sind 72 Jahre.

Die Mitchell Formel ist überraschend genau, unabhängig von der Baumart. Schneller wachsen nur Pappeln, Weiden, Mammutbäume oder Douglasien, hier darf man die Mitchell-Werte halbieren.

Wichtiger als Baumart ist der Standort: die Mitchell-Formel gilt für (freistehende Solitär-)Bäume mit voll ausgebildeter Krone. Steht der Baum im Wald, darfst du das Alter verdoppeln. Steht er am Waldrand oder einer Allee, darfst du die Hälfte dazu rechnen.

Eine fette Buche auf dem Feld mit 400cm Umfang kommt also auf 240 Jahre, die gleiche Buche im Wald dürfte über an die 500 Jahre alt sein (dort wirst du ein solches Monstrum sehr selten antreffen, da meist schon gefällt), am Waldrand etwa 360 Jahre.

Bei schnellwachsenden Arten wie Pappel oder Weide halbierst du alle Werte: eine Pappel mit 400cm Umfang ist also freistehend rund 120 Jahre alt, in einer Waldgemeinschaft (wo man sie extrem selten findet) etwa 240 Jahre und in Randlagen (wo man sie oft findet) rund 180 Jahre.

Wie viele engagierte T5 Cacher gibt es?

Wenn wir davon ausgehen, dass engagierte T5 Cacher 50 oder mehr T5 founds haben, dann ist T5 Cachen ein deutsches Phänomen: hierzulande gibt es über 7.000 engagierte T5 Gänger (2015: 5.500), Tendenz stark steigend. Wir hängen damit jedes Land der Welt ab. Die USA auf Platz 2 hat trotz der meisten T5 Caches nur ca.2.500 engagierte T5 Cacher.

Die T5 Szene ist noch jung: Anfang 2008 gab es in Deutschland ganze 5 Cacher mit über 50 T5 founds, 2010 waren es 624, 2013 bereits 3.600.

So beeindruckend diese Zahlen sind - absolut gesehen sind sie verschwindend gering. Kletternde Geocacher machen nach wie vor einen winzigen Prozentsatz aller deutschen Sporttreibenden aus, nämlich nicht einmal 0,02 Prozent. Etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung (ca. 40 Millionen) gibt an, regelmäßig Sport zu treiben.

(alle Zahlen Stand Mitte 2016)

Wie steige ich in die Top-Liga der T5 Cacher auf?

Kurze Antwort: indem du wie verrückt T5er machst.

Um wirklich in die Weltspitze vorzudringen mit mehreren tausend T5ern, muss nach unserer eigenen Erfahrung einiges klar sein:

  • Privatleben: Dein Umfeld muss unbedingt deine Leidenschaft unterstützen. Denn du wirst sehr viel Zeit dafür benötigen. Praktisch alle T5 Cacher in der Weltspitze haben diesen Punkt freiwillig/unfreiwillig geklärt: sie sind häufig kinderlos oder die Kinder sind selbständig. Viele sind Singles bzw. teilen als Paar die Leidenschaft. Oder sie haben bedingungsloses "Go" von zuhause. Der Faktor "Privatleben" wird am meisten unterschätzt
  • Aufwand/Zeit: solange du unter ca.1000 T5ern bleibst, ist dein Zeitaufwand überschaubar. Du musst zwar immer weiter fahren für T5er, weil deine Homezone leergeräumt ist. Durch die hohe Dichte in Deutschland ist das meiste aber noch in einer PKW-Tagesentfernung zu machen. Das Problem wird aber immer größer: du musst immer weiter fahren, und irgendwann merkst du, dass du mehr fährst als kletterst. Also konzentrierst du dich auf T5 Felder, bei denen wenigstens vor Ort der Fahraufwand gering ist. Sind die auch weggeräumt, wird dir klar: jetzt müssen zwei Tage oder mehr her. Wer auf oberstem Niveau T5 cacht, braucht extrem viel Zeit
  • Abflachende Kurve: wer über 2500 echt gefundene T5Caches auf dem Konto hat, kann nach unserer Erfahrung den Found-Level der letzten Jahre kaum halten. Der Caching-Aufwand ist wegen der zu bewältigenden Entfernungen und Zeit exorbitant. Auch tritt bei den engagiertesten T5 Cachern eine gewisse Gewöhnung ein - die Anzahl der Founds pro Jahr flacht ab. Ausnahme: Cacher, die das ganze Jahr unterwegs sein können wie (Früh-)Pensionäre, Arbeitslose oder Auszeitler
  • Wahre Leidenschaft: ohne wirkliche Leidenschaft für das Klettern brennst du aus. Wir sehen das an Strohfeuer-Junkies - im T5 Bereich tauchen immer wieder Leute auf, die in einem Jahr bis zu 1000 T5er loggen. Abgesehen davon, dass diese Caches selten fair gefunden wurden, tauchen die Cacher genauso schnell wieder ab. Wer weit kommen möchte, braucht wahre Leidenschaft, und das über Jahre
  • Dein wahrer Grund: du musst wissen, warum du das tust. Das kann die Liebe zur Natur sein, Freude an der sportlichen Bewegung, Abenteuerfreude oder einfach nur Sucht. Wenn du deinen wahren Grund nicht kennst, wird das T5 Cachen bald langweilig. Wer auf über tausend Bäume gestiegen ist und noch immer Freude daran hat, der darf seinen wahren Grund kennen. Du solltest dir auch klar darüber sein, ob du nur cachst, um in die Weltspitze vorzudringen. Sollte dies dein einziger wahrer Grund sein, wirst du über kurz oder lang große Probleme bekommen mit allen oben genannten Punkten

Unsere T5-Quintessenz nach so vielen Jahren: Mach es gerne. Hab Spaß. Liebe dein Hobby. Es ist wichtiger, wie Du es machst, und nicht wieviel du machst. Wir sagen das, WEIL wir schon Erste der Weltrangliste waren und geoclimbing.de Gründer kallerobs seit Jahren in der obersten Welt-Liga mitspielt.

Wird getrickst auf dem Weg zu möglichst vielen T5ern?

Für eine gute Statistik werden manche Cacher sehr kreativ. So gehen sie vor:

  • Datenbanken und Final-Listen. Auf Cloud-Datenbanken werden Lösungen und Finalkoordinaten gesammelt. Zugang haben eingeladene Mitglieder. Alternativ werden Final-Listen verschickt per Email. Hintergrund ist die verbreitete Unlust, sich mit Rätseln zu beschäftigen, Multis abzulaufen oder Earthcache-Infos zu sammeln. Deshalb beinhalten einige Datenbanken zigtausende von Lösungen. Es sind schon GC-Accounts von Betreibern gesperrt worden
  • Sammel-Loggen. Einer klettert und schreibt mehrere Leute ins Logbuch, die gar nicht anwesend sind. Diese loggen bequem von zuhause aus, ohne jemals dort gewesen zu sein
  • Cross-Loggen: dem Sammel-Loggen ähnlich. Diesmal sind mehrere Cacher gleichzeitig in einer Gegend unterwegs auf verschiedenen Runden und loggen sich hinterher "im bewährten Team" gegenseitig. Sammel- und Cross-Loggen entwickeln sich zur bevorzugten Pimp-Methode, da man sich vermeintlich regelkonform verhält: wer im Logbuch steht, hat den Punkt. Allerdings hat Groundspeak 2016 wegen solcher Schummeleien die Regeln spezifiziert, siehe hier.
  • "Eine-Dose-für-alle-Dosen-Loggen": bei einer T5 Runde werden nur wenige Caches geloggt, der Rest der Runde zuhause einfach mit - ohne dass man je an diesen Dosen war. Sehr gerne werden bei solchen Runden deaktivierte oder sogar archivierte Teil-Caches einfach mit geloggt. Das merkt sowieso keiner

Wir finden es toll, wenn man andere fragt bei einem Mysterie oder sich selbst Techniken erarbeitet um ein Rätsel zu lösen. Auch ist das Verteilen der Knobelei auf mehrere Personen echte Teamarbeit. Entscheidend ist, ob man sich dafür anstrengt.

Das Sammel- und Cross-Loggen lehnen wir ab. Es hat nichts zu tun mit Kletterspaß oder Teamarbeit und ist reine Abzocke.

Alle geoclimbing.de Mitarbeiter sind echte T5-Cacher und auch bekannt dafür: sie sind stets am Cacheort und wenn irgendwie möglich, auch selbst an der Dose. Wir haben Spaß am Klettern!

Ich habe von einem ganzen Geocaching-Log-Tricksystem gehört. Was wisst ihr dazu?

Das existiert. Seit 2014 etabliert sich insbesondere im süddeutschen Raum ein professionell angelegtes Sammel-Logsystem. Im Kern stehen zentrale Datenbanken bzw. versandbereite Finalcoords-Listen, auf die "vertrauenswürdige" Cacher Zugriff haben. Man findet dort teilweise zehntausende Finalcoords, auch Lösungswege oder gar Logfotos.

Draußen an der Dose loggt einer, schreibt eine ganze Anzahl anderer Cacher mit ins Logbuch, die gar nicht vor Ort sind. Diese werden benachrichtigt und loggen vom Schreibtisch aus.

Ab 2016 haben die Ausmaße erdrutschartigen Charakter, und einige "Kreativlogger" haben selbst die Übersicht verloren - sie waren nie vor Ort, haben nie das Rätsel gelöst, stehen nicht einmal im Logbuch (weil das vergessen wurde), und loggen trotzdem.

Es gibt noch größere Tricksysteme, die so funktionieren: eine Gruppe an Geocachern legt gemeinsam eine gigantische Statistikrunde über einen eigens dafür geschaffenen Geocaching-Account. Dabei wird auf möglichst viele schwierige D/T Kombis geachtet. Jeder legt draußen ein paar Dosen, loggt diese zusammen mit einer Liste aller Gruppenmitglieder. So kann am Schluss jeder die komplette Runde loggen, war aber nur (wenn überhaupt) an wenigen Dosen. Manche Runden werden danach archiviert. So geschehen etwa bei der Paddelrunde um GC70GW3 (250 Dosen).

 

Man könnte sagen: was kümmern mich das? Leider ist das Thema kniffeliger: Niemand spielt gerne ein Spiel, bei dem geschummelt wird. Wenn Geocachen den Ruf hat, dass sowieso jeder vom Schreibtisch aus loggt, dann will keiner mehr mitmachen. geoclimbing.de setzt sich daher ein für faires Cachen:

  • Wir sammeln kreativ loggende T5 Geocacher in einer Blacklist. Drauf kommt, wer erwiesenermaßen schummelt. Mittlerweile gibt es ein nahezu wasserdichtes Nachweis-System
  • Wir setzen uns ein für Transparenz: wer kreativ loggt, darf dies öffentlich tun. Member der Blacklist geben wir auf Anfrage weiter. Die Top 3 der T5 Weltrangliste werden automatisch hier veröffentlicht

Wir wollen einen Beitrag leisten zum fairen Cachen - wohlwissend, dass Kreativlogger sich bislang im Recht fühlen. Denn in den meisten Fällen stehen sie im Logbuch. Groundspeak hat seine Guidelines im Jahr 2016 allerdings näher erklärt und räumt Cache-Ownern mehr Rechte ein beim Löschen solcher Logs, siehe diese Frage weiter unten.

Wie reagieren die "Betrüger"?

Sammel- und Cross-Logger fühlen sich nicht als Betrüger, denn bei diesen Verfahren stehen sie ja im Logbuch. Solche Logs dürfen allerdings seit 2016 von Cache-Ownern gelöscht werden, siehe diese Frage. Moralisch wissen sie ohnehin um die Trickserei und reagieren "ertappt" bei direkter Ansprache:

  • Stufe 1: Empörte Ablehnung. "Ich bin an jeder Dose selbst!" Alternativ tritt Gedächtnisschwund auf: man hat sich im Datum geirrt. Reicht das nicht, wird die nächste Stufe gezündet
  • Stufe 2: Aggression. Anstatt die Trickserei einzugestehen, werden Vorwürfe gemacht: wer man sei, warum man sich so aufführe. Beschimpfungen sind nicht selten
  • Stufe 3: Verallgemeinern. "Das macht doch jeder" - Tricksereien werden herunter gespielt. Man mache ja nur das, was alle anderen auch tun. O-Ton eines überführten Kreativloggers gegenüber fairem Loggen: "Glaub weiter an den Weihnachtsmann!"
  • Stufe 4: Noch mehr verstecken. Kreativlogger hören nicht auf. Also werden Spuren mit mehr Aufwand verwischt
  • Stufe 5: alles egal. Es wird nicht mehr versteckt. Man zieht sein Ding einfach durch, da niemand etwas dagegen hat. Dutzende Earthcaches an einem Tag in verschiedenen Ländern plus anspruchsvolle T5 Tages-Runde als Abhänger? Kein Problem. Mehrere Gebirgs-Wanderrunden an einem Tag, dutzende Kilometer voneinander entfernt, wobei jede einzeln schon einen Tag dauert? Alles easy, auch wenn es über 150 Dosen sind.

Seit 2016 werden Kreativlogger immer dreister - wir haben Berichte vorliegen von eingeschüchterten, ehrlichen Cache-Ownern, die verhöhnt und beschimpft wurden. Manche Owner trauen sich nicht mehr, einen Fake-Log zu löschen - aus Angst, sie würden gerächt und ihr Cache zerstört.

Warum machen die das?

Gründe für Logtricksereien sind vielfältig. Sie sagen aber immer etwas aus über den Cacher und seine Denkweise:

  • Statistik pimpen. Auf Low Level will man seine Matrix vollkriegen oder die Bedingungen für eine Challenge. Auf High Level will man Ziele erreichen, die eigentlich unerreichbar sind - das möchte man aber nicht akzeptieren
  • Verführung: man erkennt, wie einfach (zuerst kleine) Schummeleien sind und mit wie wenig Aufwand man ein Ziel erreichen kann. Das macht auf Dauer hemmungslos
  • Erster sein. In irgendeiner Statistik erster zu sein, eventuell sogar weltweit, das reizt. Der dafür nötige Aufwand ist allerdings zu hoch. Also wird getrickst
  • Rache. Man rächt sich an all den fairen Statistikidioten (zuweilen auch an Einzelpersonen) und zeigt ihnen jetzt, wo der Hammer hängt. Man will sie vorführen, zeigen, wie doof sie sind und dass das ganze Statistikgedöns totaler Quatsch ist
  • Unvermögen. Ein bestimmtes (Statistik-)Ziel ist unerreichbar. Weil man keine Mysteries lösen kann/will, weil die Entfernungen zu groß werden, weil man zu wenig Zeit hat oder nicht klettern kann/möchte
  • Langeweile. Eigentlich will man nicht mehr cachen, will das aber nicht eingestehen. Also wird mit möglichst wenig Aufwand geloggt, auch vom Schreibtisch aus

Wie reagiert Groundspeak/geocaching.com auf Tricksereien?

In Einzelfällen hat Groundspeak Accounts gesperrt von Betreibern von Datenbanken oder Schreibtischloggern. Lange galt die Grundregel: Wer im Logbuch steht, darf auch online loggen.

Kreativlogger nützen dies aus und spezialisieren sich immer mehr in Richtung Sammel- und Cross-Loggen, denn bei diesen Verfahren stehen sie im Logbuch. Ihre Daten bekommen sie von gut versteckten Datenbanken. Da Groundspeak solche Tricksereien kennt, hat man 2016 die Definition des ethisch korrekten Loggens verfeinert:

  • ein Cacher muss im Logbuch stehen, um online loggen zu können
  • auf welche Art er im Logbuch steht, ist gleich: Kuli, Stempel oder Aufkleber bzw. sonstige Logverfahren spielen keine Rolle
  • man muss sich nicht persönlich ins Logbuch eintragen, das kann vor Ort auch ein Mitcacher machen
  • ein Eintrag ist ethisch okay, wenn man den Cache gesehen hat und jemand anderes aus der gemeinsamen Gruppe vor Ort trägt einen ein
  • wenn es so aussieht, als sei ein Cacher nicht vor Ort gewesen (etwa durch Cross-Loggen und Sammel-Loggen), darf der Cache-Owner selbst entscheiden, ob er den Log löscht

Mit dem letzten Punkt werden Owner gestärkt: Wenn sie mit viel Herzblut einen eigenen Cache legen, sich tolle Rätsel und Stages ausdenken, nur damit nach kurzer Zeit ein Heuschreckenschwarm über ihre Dosen herfällt, der sich mit nichts beschäftigt hat, direkt zum Final gehen lässt, nicht einmal vor Ort war - und trotzdem im Logbuch steht, das frustriert viele Owner. Die Konsequenz: sie legen keine Caches mehr. Jetzt dürfen sie solche Logs löschen.

Wie wird noch getrickst für eine gute Statistik?

T5er sind begehrte Caches, weil sie schwieriger sind als der Durchschnittskram. Einige Geocacher haben deshalb zusätzliche "Logtechniken" entwickelt:

  • Der Bodenlogger. Zieht los in größerer Gruppe, in der aber nur einer klettern kann. Der Rest loggt am Boden. Der Bodenlogger kann eine stattliche Anzahl an T5 Caches vorweisen, hat aber keinen selbst gemacht. In Australien gab es mal ein Bodenlogger-Event: einige Dutzend Melbourner Geocacher heuerten einen Baumpfleger an, der für sie die einzige Baum-Dose der Stadt herunterholte und nach dem Sammel-Log wieder hochbrachte. Der Owner fand das weniger lustig
  • Der "Ach-nee-lass-mal-Logger". Kann klettern, will aber nicht. Zieht ebenfalls mit der Gruppe und will deren Geschwindigkeit nicht verringern 
  • Der "Hab-ihn-gesehen-komm-aber-nicht-ran-Logger". Kann nicht klettern und ist meist in kleinerer Gruppe/alleine unterwegs. Sieht die T5 Dose von unten und loggt sie wie gesehen. Schreibt das sogar: "Hab die Dose gesehen, kann aber nicht klettern. Ich hoffe, das ist auch so okay." Ist es nicht!

Wir denken, dass T5 Cachen am meisten Spaß "by fair means" macht. Das Klettern soll im Vordergrund stehen.

Allerdings ist das Klettern in einer Gruppe oft kniffelig. Zu zweit kann noch einer das Logbuch holen und der andere bringt es zurück. Muss aber bei mehr Personen jeder selbst klettern? In der Praxis wechseln sich Kletterer oft ab, bei T5 Multistationen sowieso. Entscheidend ist, ob wirklich jeder in der Gruppe drankommt, und bei tollen Dosen sollten sowieso alle ran.

Was kann ich tun, wenn ich einen unfairen Cacher vermute?

Das hängt davon ab, was dir aufgefallen ist. Bist du Owner und die betreffende Person steht nicht im Logbuch, dann lösche den Logeintrag. Kreativlogger nehmen Löschungen in Kauf - sie wissen ja, dass sie nicht vor Ort waren. Hast du den Verdacht, dass ein Cacher nicht wirklich vor Ort an deiner Dose war, darfst du neuerdings auch den Logeintrag löschen, siehe diese Frage.

Wir empfehlen allerdings, nicht einfach blind auf Verdacht zu löschen. Du solltest schon Substanz vorweisen. Wir haben für Cache-Owner auf Anfrage ein fertiges Datenblatt mit Beschreibungen, wie sie Kreativlogger erkennen.

Aber auch als Nicht-Owner hast du Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, anderen Cachern zu erzählen über deine Beobachtungen: Triffst du zwei Cacher im Wald, und hinterher loggen sechs Leute - die auch noch im Logbuch stehen - dann war jemand großzügig.

Welche T5 Cacher sind "clean"?

Wir veröffentlichen derzeit nur die Top 3 Kletterer der T5 Weltrangliste, da diese automatisch im Rampenlicht stehen. Stand Oktober 2016: EricB54 ist clean, Zanderhenry loggt mit Kreativtechniken, cachemates1 ist clean.

Wie sieht das T5 Cachen international aus?

Da wir bei geoclimbing.de auch stark international verlinkt sind und auch dort cachen, hier ein paar Eindrücke. Cachen allgemein und T5 Cachen im Speziellen ist ein Phänomen der Industrieländer. Zum Verständnis fangen wir mit Deutschland an:

  • Deutschland: T5 Paradies. Punkt. Wer hier die Spielarten des T5 Cachens beherrscht und ein "well-rounded T5 cacher" ist, hat international kaum Probleme. Die Deutschen haben (zusammen mit der Schweiz) die bei weitem anspruchsvollsten, vielseitigsten, meisten pro Fläche und kniffeligsten T5er weltweit
  • Skandinavien: entdeckt seit etwa 2012 das T5 Cachen. Naturgemäß gibt es viele Wasser-T5er (v.a. Finnland und Schweden). Bäume nur im Süden - mittlerweile haben auch die Südskandinavier die Bigshot entdeckt und ballern wie die Verrückten ganze Runden zusammen. Ansonsten zahlreiche interessante Felsabseiler, oft auf rauhem, gerundeten Granit. Teilweise völlig durchgeknallte T5er extrem exponiert, etwa auf Brücken. Dosenqualität mittel bis gut.
  • Benelux: da die Bigshot in Holland verboten ist, sind Baumcaches meist in angenehmen Höhen - sofern überhaupt vorhanden, denn auch hier spielt das Wasser eine große Rolle. In Südbelgien und vor allem Luxemburg kommen zahlreiche schöne Abseiler dazu. Dosenqualität generell gut.
  • Frankreich: entdeckt seit etwa 2013 das T5 Cachen. Zuerst war alles noch sehr einfach und viele Bäume, mittlerweile gibt es auch Paddelrunden, Abseiler, LP´s und anspruchsvolle T5er auf deutschem Niveau. Dosenqualität eher mäßig, die Franzosen kennen kaum Petlinge.
  • Italien: eher unterbesetzt im T5 Bereich. Im Norden einige alpine Klassiker (Hochtouren). Dosenqualität mäßig.
  • Schweiz und Österreich: die Schweizer haben erwartungsgemäß eine sehr gute Dosenqualität und einige pfiffige T5er. Das Terrain gibt große Vielfalt her: extreme Höhlencaches genauso wie Hochtouren und die besten Klettersteige der Welt. Insbesondere im Norden gibt es aber auch zahlreiche Baumcaches. Ähnliches gilt für Österreich, allerdings ist hier die T5 Szene langsamer am wachsen.
  • Spanien: für die Landesgröße sehr wenige T5er. Viele sportkletterartige Sachen oder Klettersteige. Ausnahme Mallorca: die Deutschen bringen auch die T5er auf die Insel, und so gibt es abwechslungsreiche Höhlen- Abseiler-, Boots- und Wander-T5er.
  • Portugal: T5 mäßig Entwicklungsland. Einige niedrige Bäume, im Canyoning Bereich etwas mehr oder Wanderungen im Hochland von Madeira. Dosenqualität eher mäßig.
  • Osteuropa: sehr durchwachsen. T5 mäßig am aktivsten ist Tschechien, da es hier ohnehin eine fest etablierte Klettertradition gibt. Die Caches sind meist recht einfach, es gibt aber auch völlig durchgeknallte LP Dinger. Auch Sportklettercaches sind bekannt. Im übrigen Osten gibt es eher sporadisch T5er. Am meisten im Kommen ist derzeit (2015) Polen.
  • Großbritannien: auch hier entwickelt sich spotartig etwas im T5 Bereich. Baumcaches nicht der Rede wert. Teilweise schöne Wasserrunden auf Flüssen. Je mehr nördlicher, desto höher der Anteil an langen T5 mountain walks.
  • USA: sehr viele Pauschal-5/5er Challenges, die man mit dem Auto (z.T. Fourwheel) abfahren kann. Auch anstrengendere Bergrunden sind T5, bei uns eher T3-4. Wenige Baumklettereien, da in Waldgebieten viel mehr Nadelwald. Dafür viele Wasser-T5er.
  • Australien: flippen derzeit T5 mäßig aus. Es gibt einige hot spot communities, die das extrageil finden und zahlreiche Caches legen. Gerne auch in Bäume. In hohe Bäume. Platz genug gibt es ja. Aber auch fourwheel und Wasser spielen eine Rolle.
  • Afrika: T5 mäßig quasi nur begrenzt auf Ägypten (von Deutschen gelegte Tauchcaches) und Südafrika. Dort einige sehr schöne und lohnenswerte Trails.

Warum werden T5 Owner von Reviewern so gequält?

Da wir mit hunderten T5 Freaks in Verbindung stehen, bekommt wohl kaum jemand derart viele Geschichten erzählt über missglückte T5 Publishs. Das Grundproblem ist immer gleich: ich habe eine tolle T5 Cacheidee, eine klasse Location, lege eine fantastische Dose, bastle an einem kniffeligen Rätsel, schreibe ein wunderbares Listing - und dann geht der Ärger los.

Wir trennen den Ärger in rational und irrational. Rational sind vor allem Abstandsprobleme oder technische Details im Listing wie fehlende Icons, West und Ost vertauscht etc. Irrationaler Ärger sind nicht nachvollziehbare Anforderungen von Seiten der Reviewer. Oft führen diese zur Frustration, und man bekommt den Eindruck, dass einige Reviewer unseren Sport eher behindern als fördern.

Wenn alle Reviewer kontraproduktiv wären, dann würde es nicht seit 2013 beständig pro Jahr zwischen 1.500 und 1.600 neue T5er geben.

Reviewer sind für Geocaching so wichtig wie Schiedsrichter für jedes Spiel. Ohne sie herrscht das Chaos. Deutschland hat eine weltweit einzigartige Situation: nirgendwo sonst gibt es derart viele Caches bezogen auf die Fläche. Dies führt zu völlig neuen Problemen, und die freiwilligen Reviewer halten den Kopf dafür hin.

Der T5 Bereich könnte allerdings in unseren Augen geschickter gehandhabt werden, siehe in unseren Rechtsfragen hier. Was uns gut gefällt: Reviewer kontaktieren uns zuweilen bei T5 Fragen, und wir geben gerne kompetente Auskunft.

Gibt es überhaupt kletternde Reviewer, die sich für T5 Cacher einsetzen?

Ja, gibt es, sogar gleich mehrere in den Top 30 der Weltrangliste. Diese Reviewer kennen durchaus die Belange der T5 Gänger und fördern sie. Sie haben auch Gewissenskonflikte: einerseits wollen sie T5 unterstützen, andererseits nicht gegen die Rechtssprechung entscheiden, was insbesondere LP´s und Privatgelände betrifft.

Das Reviewer-Business ist in Deutschland ein sehr regionales Ding. Die Chance also, dass sich Reviewer überregional auf T5 spezialisieren, scheint derzeit gering. Generell wird das Thema T5 in den neuen Bundesländern entspannter gesehen, auch weil es hier erheblich weniger Privatgrundstücke gibt.

Die deutschen Reviewer sind sich übrigens keineswegs einig über richtige Vorgehensweisen mit Hardcore-Cachern. Es gibt erhebliche Meinungsunterschiede, und je nachdem, an welchen Reviewer man gerät, kann man "Pech" haben. 

Wie steht das Geocaching Hauptquartier zu T5?

Als international agierende T5 Kletterer stehen wir auch in freundschaftlichem Kontakt zum Hauptquartier in Seattle. Wir sind dort schon mit Mitarbeitern zum T5 Cachen gegangen, und auch hochrangige Groundspeak-Manager waren bei uns in Deutschland zur Ausbildung.

Generell sieht man in Seattle das ganze Thema Geocaching lockerer als in Deutschland. Die Deutschen machen mal wieder alles so ernst. Das Bewusstsein, dass es sich nur um ein Spiel handelt, ist in den USA weiter verbreitet.

Entsprechend entspannt ist die Firmenzentrale gegenüber T5 Cachen: es ist einfach nur eine Variante des Geocachings. Da es die rechtlichen Probleme und Behördeneinmischungen in den USA so nicht gibt, überlässt man die Handhabung überwiegend den deutschen Reviewern, da diese näher und vor Ort sind.

 

Generell aber wird die deutsche Entwicklung in Seattle intensiv wahrgenommen, da wir einen weltweit fast einzigartigen Sättigungsgrad haben und sich daraus ergebende Probleme in Zukunft auch in anderen Ländern auftreten können. Hier wird viel diskutiert und den Amerikanern ist das Thema nicht egal. Für die Zukunft denkbar und teilweise schon umgesetzt sind z.B. Aufklärungsmodelle mit (Natur-) Behörden für ein besseres Miteinander.

Wo finde ich die T5 Weltrangliste?

DIE Statistikseite für Geocacher weltweit ist das schwedische www.project-gc.com. Einmal angemeldet, kann man nahezu alle erdenklichen Statistiken abrufen. Unter "Statistiken/Fundstatistik/Meiste Funde" auch diejenigen mit den meisten T5 founds, wenn man den D/T Filter auf T5 einstellt. Wer zusätzlich einen Jahrsbeitrag entrichtet, kann alle Statistiken auch weltweit und nicht nur auf Länder bezogen abrufen. Außerdem hat man zusätzliche sehr beeindruckende Individualfunktionen. So kann man z.B. seine Matrix nach fehlenden Caches durchforsten und diese direkt auf einer Karte anzeigen lassen.

Ist T5 Klettern gefährlich?

Wenn man es richtig macht: nicht wirklich. Die empfundene Gefahr ist größer wegen der Höhe und der Tatsache, dass man an einem dünnen Seil hängt. Stürze wie beim Alpinismus/Sportklettern kommen beim T5 Cachen extrem selten vor. Auch hantieren Geocacher nicht mit gefährlichen Werkzeugen wie Baumpfleger oder Industriekletterer.

Entscheidend beim T5 Cachen ist dein Wissen, gepaart mit der richtigen Ausrüstung. Auf diesen beiden Dingen reiten wir rum auf unseren Kursen und machen dich fit.

Steht nicht Sicherheit an erster Stelle?

Natürlich. Leider ist "Sicherheit" ein relativer Begriff, denn jeder hat ein anderes Sicherheitsempfinden.

Wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, ist die Unfall-Wahrscheinlichkeit höher als beim T5 Klettern. Jährlich ereignen sich in Deutschland ca. 2,5 Millionen Autounfälle, davon etwa 0,2% tödlich. Beim "Ausüben einer Bergsportdisziplin" (DAV) finden jährlich etwa 1000 Unfälle statt, davon 0,003% tödlich, also knapp 70 mal weniger. In beiden Statistiken wird übrigens Materialversagen erst gar nicht aufgeführt als Ursache. Warum habe ich keine Angst beim Autofahren?

Die Sicherheit beim Klettern wird stets beeinflusst von Materialeinsatz und Angst. Wenn ich extrem ängstlich bin, kann ich einen abartigen Materialeinsatz fahren und fühle mich erst dann sicher. Bin ich weniger ängstlich, setze ich oft weniger Material ein und das ist für mich auch okay. In beiden Fällen fühle ich mich subjektiv sicher, und beides ist auch für uns in Ordnung.

In Kletterberufen gibt es Sicherheitsstandards, also Vorschriften, was in bestimmten Situationen zu tun ist. Diese Standards sind sehr sinnvoll, denn viele halten sich nicht daran. Ein Zimmermann gilt noch immer als Sissie, wenn er angeleint auf dem Dachstuhl balanciert.

 

Diskussionen - "Was ist sicher?" - werden in Fachkreisen seit Jahren sehr engagiert geführt. Sicherheitsexperten sind sich längst einig, dass nicht das Material, sondern der Mensch im Vordergrund steht, siehe die nächste Frage. Wer sich sicher fühlt, agiert umsichtiger und fehlerfreier. Deine Sicherheit ist also stark abhängig von deinem körperlichen und mentalen Zustand. Auch dein Wissen spielt eine Rolle - dass etwa ein Karabiner in einer Laternen-Prusikkosntruktion keine gute Idee ist, musst du wissen.

Absolute Sicherheit wird es nie geben, oder wie es uns gegenüber der DAV-Sicherheitspapst Pit Schubrt einmal ausgedrückt hat: "Ich kann mich auch mit drei Seilen sichern. Nur wo bleibt der Spaß?" Wir müssen Sicherheit immer individuell abwägen nach Materialeinsatz und Angstgrad, wobei die Kurve stets exponentiell ansteigt: für ein letztes Quäntchen Sicherheit muss ich unglaublichen Materialeinsatz fahren. 

 

Als Geocacher machen wir das T5 Klettern freiwillig in unserer Freizeit. Das soll Spaß machen, am besten mit anderen zusammen. Bei geoclimbing.de wollen wir dir unbedingt den Spaß am Klettern vermitteln. Und wir zeigen dir hartnäckig die Stellen auf, an denen du wirklich aufpassen musst. Wir greifen das Thema Sicherheit allein aus der Praxis auf. Auf unserem Safety Kurs bekommst du das nötige Wissen. 

Du profitierst davon, dass wir seit über 30 Jahren in der Outdoor-Branche arbeiten und eng vernetzt sind mit Forschungsabteilungen. Denn aus deren sorgfältiger wissenschaftlicher Arbeit und unsere eigenen jahrelangen praktischen T5 Erfahrungen bekommst du genau das vermittelt, was du tatsächlich draußen brauchst. 

Und wenn doch etwas passiert - was sind die Gründe?

In Foren werden sehr gerne Materialdiskussionen geführt und was daran sicher bzw. unsicher sei. Das geht an der Realität vorbei. Die Ursachen für Unfälle sind ganz andere: Stress und Unwissen. Alle uns bekannten Unfälle sind darauf zurückzuführen.

Stress entsteht zum Beispiel, wenn man seine Möglichkeiten überschreitet, wenn das Gurtzeug drückt, wenn man sich selbst und der Ausrüstung nicht traut oder wenn man Angst hat. Auch der Gruppendruck ist eine Stress-Situation: man will zeigen, was man für ein toller Hecht ist oder wird fahrig, hektisch. Daraus resultieren Fehlhandlungen: ein Karabiner wird nicht zugeschraubt, man hängt sich ungesichert aus, verzichtet auf ein Backup in schwierigen Situationen, macht Flüchtigkeitsfehler. Hier hilft nur cool bleiben, mal durchatmen, sich nicht überschätzen und lieber mehrfach Dinge durchgehen.

Unwissen ist weit gefährlicher: wenn ich nicht weiß, welcher Ast mich trägt, falle ich runter. Wenn ich mein Seil festmache an einer wackeligen Eisenstufe, dann kann es schnell abwärts gehen. Wenn ich Selbstbastel-Ausrüstung einsetze und die versagt, bin ich selbst schuld. Und wenn ich aus Faulheit verzichte auf zusätzliche Sicherungen/Ausrüstung, dann bin ich dumm.

Welche Unfälle gibt es?

Wir werden nicht müde zu sagen, dass T4 und T4,5 Unfälle weit häufiger sind als im T5 Bereich. Denn dort wird man zum ungesicherten Herumturnen eingeladen. Für T5er haben wir vier Ursachen ausgemacht:

 

  • Äste brechen. Wer eine Stunde geworfen hat, der wird sehr großzügig bezüglich der Tragfähigkeit der Äste. Passt schon, lautet die Devise. Sicherheitshalber wird  kräftig am Seil gezogen. Dadurch wird der Ast vorgeschädigt (der Baumpfleger nennt das "Primärversagen") und beim Aufsteigen bricht der Ast ("Sekundärversagen") und man fällt runter. Oft sind die Sturzhöhen gar nicht so wild, aber man landet auf Gesäß/Rücken und kann sich übel verletzen. Es hat auch schon Tote gegeben.
  • Anschlagpunkt bricht. Gerade im Bereich LP ein Thema. Falsch festgemachte Seile ohne Hintersicherung sind eine Sicherheitsgefahr. Manchmal halten auch die Umlenkungen nicht.
  • Fehlbedienung: das Abseilgerät wird falsch herum eingelegt, man benutzt keine Hintersicherung, schraubt Karabiner nicht zu, nimmt keine Bremshand ans Seil etc.
  • Ungesichert gehen. "Ach komm, da gehe ich doch so hoch!" Und falle auch so runter.

Wie scharf muss eine Kante sein, um mein Seil zu schädigen?

Eine heikle Frage. Denn ob dein Seil beschädigt wird, hängt nicht allein von der Kantenschärfe ab, sondern auch, ob du ins Seil stürzt und vor allem von der Bewegung des Seils auf der Kante.

Die Sicherheitsforschung hat dennoch eine Definition geschaffen für eine scharfe Kante: der Radius ist 0,75mm. Das entspricht in etwa der Kante auf der Oberseite eines Haustür-Schlüssels.

Man hat auch zahlreiche Scharfkantentests durchgeführt, und schon vor über 10 Jahren wollte man eine EN Norm dafür schaffen. Auch die UIAA hat eine solche Norm sogar eingeführt (UIAA 108), jedoch kurze Zeit später wieder ausgesetzt. Das Problem: selbst unter standardisierten Laborbedingungen riss ein und dasselbe Seil völlig unterschiedlich. Ähnliches hatten EN-Prüfinstitute festgestellt. Derzeit kommt man zu dem Schluss, dass ein allgemein gültiger Scharfkantentest wohl kaum realisierbar ist. Wenn Seilhersteller heutzutage "scharfkantengeprüft" zu ihrem Seil schreiben, dann hat das also wenig zu bedeuten, denn es gibt aktuell keine Norm dafür.

Der UIAA Scharfkantentest bestand aus einem Normsturz für Dynamikseile. Dabei stürzt ein 80kg Gewicht über 4,7m mit Sturzfaktor 2 senkrecht auf die scharfe Kante. Der Test galt als bestanden, wenn wenigstens ein Sturz ausgehalten wurde. 

Wie gut ein Seil einer scharfen Kante widerstehen kann, nennen die Seilhersteller "Kantenarbeitsvermögen". Je dicker ein Seil, desto höher dieser Wert, wobei ein 11mm Seil schon doppelt so hohes Kantenarbeitsvermögen besitzt wie ein 9mm Seil. 

In allen Fällen entscheidend ist die Sturzlast kombiniert mit der Seilbewegung an der scharfen Kante: bei einem Pendelsturz ist hohe Last auf dem Seil und es bewegt sich HORIZONTAL auf der Kante, was einer Schneidbewegung gleichkommt. Dies ist äußerst gefährlich. Zum Glück gibt es diese Kombination beim Geocachen weit seltener als z.B. beim Alpinklettern.

Scharfe Kanten treten beim Cachen vor allem auf an Brücken (z.B. scharfe Betongrate), an Steintürmen (Abseilen über die Kante), in Schiefer-Steinbrüchen und im LP Bereich (Metallkonstruktionen). In allen Fällen empfehlen wir dringend einen Seilschoner. Wie du einen Seilschoner positionierst, auch auf nicht erreichbaren Kanten, lernst du auf dem Advancedkurs. Wie du einen Seilschoner überkletterst, lernst du auf dem Professional Day.

Welche Materialunfälle können passieren?

Noch einmal: die oben genannten Unfallursachen im T5 Bereich sind extrem häufiger als etwa Materialversagen. Im Bereich Material kann folgendes auftreten:

 

  • Scharfe Kante: ein seltener Unfall. In über 20 Jahren Unfallforschung und abermillionen von schweren Stürzen kannte der DAV bis 2006 gerade mal zwei Seilrisse durch scharfe Kante. Und dort werden keine Kantenschoner eingesetzt, es handelt sich um gefährliche Pendelstürze. Mit dem Aufkommen von extrem dünnen Kletterseilen (teilweise unter 9mm) nahmen auch Seilrisse wieder zu, denn: die Widerstandsfähigkeit eines 9mm Seiles an einer scharfen Kante ist nur halb so hoch wie bei einem 10,5mm Seil! Beim T5 Cachen gibt es extrem selten Pendelstürze, auch sind 9mm Seile sehr selten. Die Seilriss-Gefahr besteht für T5 Cacher vor allem im Bereich Konstruktionen/Lostplace und an scharfen Kanten im Steinbruch. Dort muss das Seil besonders geschützt werden.
  • Karabiner bricht unter Querbelastung. Ein über eine Kante oder über kleinen Runddurchmessern laufender Karabiner (Laternen, dünne Bäume) kann unter Querbelastung brechen, insbesondere wenn der Schnapper offen steht/aufgedrückt wird.
  • Säureeinfluss: Textilseile sind extrem empfindlich gegenüber Säuren, teilweise auch Lösungsmitteln. Ausgelaufene Batterien (Stirnlampe) oder falsche Lagerung im Farbkeller führen zu unsichtbaren Schäden. Das Seil reißt.
  • Schmelzverbrennung: einige Geocacher legen aus Sicherheitsgründen zwei Seile in den Baum, beide über die gleiche Astgabel. Ein fataler Fehler: Untersuchungen zeigen, dass unter Last nur etwa ein Meter "aufeinander rutschen" genügt, um Seile vollständig zu durchtrennen.

Warum verwenden Industriekletterer zwei Seile?

Industriekletterer verwenden zwei Seile zur Eigensicherung (Gründe siehe unten, mehr über Industriekletterer hier). Einige bieten auch Ausbildungen an für Geocacher und vertreten dann hartnäckig die Meinung, dass nur zwei Seile sicher sind. Dadurch werden die Geocacher verunsichert: sind Industriekletterer alle Hosenscheißer? Oder braucht man wirklich zwei Seile mit allem teurem Drum und Dran?

Die Diskussion um den Einsatz von einem versus zwei Seile wird in einigen Foren bis aufs Blut geführt. Leider wird fast nirgendwo erklärt, warum Industriekletterer zwei Seile verwenden. Deshalb hier from scratch:

Genau genommen hängen Industriekletterer auch nur an einem Seil, haben aber stets ein zweites Auffangseil passiv an sich mitlaufend befestigt. Sollte das erste Seil reißen, stürzen sie in ihr Auffangseil. Für Industriekletterer ist diese Lösung extrem wichtig: sie arbeiten oft auf Baustellen, auf denen es mehr als rauh zugeht. Sie hantieren mit Werkzeugen, die in nullkommanichts ihr Hauptseil durchtrennen können. Sie arbeiten mit Chemikalien, Farben, Lösungsmitteln, mit offenen Flammen, Messern, sind Funkenflug ausgesetzt, brechenden Materialien, Schrauben, scharfen Graten. Überall lauern Gefahren. Diese Umgebungen erfordern unbedingt eine zweite Sicherung.

Tatsächlich ist Industrieklettern der einzige Bereich, der konsequent ein zweites passives Seilsystem verwendet im Auf-und Abstieg. Baumpfleger sichern sich meist nur beim Einsatz der Motorsäge an einer zusätzlichen Kurzsicherung. Sportkletterer kennen zwei Seile gar nicht, Speläologen und Alpinisten nur mit starken Einschränkungen. Auch im Militär und in der Luftrettung wird nur ein Seil eingesetzt. Deshalb klettern auch die allermeisten Geocacher an einem Seil, denn ihr einziges "Werkzeug" ist der Kugelschreiber.

Wir sagen: ein Seil ist für Geocacher ausreichend, solange umsichtig damit umgegangen wird. Denn "einfach so" ohne Fremdeinwirkung können Seile heutzutage nicht mehr reißen, das bestätigt auch die DAV Sicherheitsforschung. Nur in speziellen Situationen ist der Einsatz eines zweiten Seiles sinnvoll. Diese Situationen lernst du auf unserem Advancedkurs.

Was ist ein stehendes Seil bzw. umlaufendes Seil?

Geocacher bauen fast immer ihr Seile als stehende Seile im Baum ein: das Seil wird über eine Astgabel gezogen, an einem Ende unten festgemacht. Am anderen Ende steigt man auf. Das Seil ist sozusagen starr, bewegt sich nicht. Ein stehendes Seil. Dieses System ist auch bei Baumpflegern sehr beliebt geworden: sie steigen am stehenden Seil auf, verlassen dieses oben und bauen auf ein umlaufendes Seil um. Das stehende Seil dient ihnen wieder zum Abstieg/als Backup.

Beim umlaufenden Seil wird das Seilende nicht am Baum festgemacht, sondern am Kletterer. Das Seil läuft also vom Gurt über die Astgabel und wieder zum Gurt zurück. Baumpfleger machen das für die Bewegung im Baum, und verwenden auch spezielle Geräte dazu (Lockjack, Zigzag) oder Prusikknoten.

Der größte Vorteil des umlaufenden Seils: die Beweglichkeit verbessert sich, auch das Positionieren auf Außenästen ist mit umlaufenden Seilen einfacher. Wenn man mal im Baum ist, können umlaufende Seile viel schneller in eine neue Astgabel eingebaut werden.

Nachteil: vom Boden aus sind umlaufende Seile oft schwierig einzubauen, weil zwischen den beiden Seilsträngen kein weiterer Ast sein darf. Auch bewegen sie sich ganz erheblich über die Astgabel, so dass Schutzsysteme nötig sind wie ein Kambiumschoner (mehr dazu hier).

Was ist ein Vorstieg?

Bei einigen (Baum-)Klettercaches steht im Listing, dass man mit dem Vorstieg vertraut sein sollte.

In den Vorstieg gehst du immer dann, wenn du dein Hauptseil überkletterst, weil es nicht bis zur Dose reicht. Der Vorstieg kann durchaus mehrere Meter betragen und sollte niemals ungesichert erfolgen. Du brauchst ihn auch für Bewegungen im Kronenbereich. Eine Vorstiegssituation hast du häufig auch bei T4,5 Caches, bei denen du eingeladen wirst, "einfach so" irgendwo hochzuklettern.

Um über dein Hauptseil zu klettern, benötigst du ein zusätzliches Kurzseil und eine Kurzsicherung. Bandschlingen reichen nicht aus und sind auch viel zu gefährlich (siehe dazu diese Frage weiter unten). Wie du richtig vorsteigst, lernst du auf unserem Adancedkurs.

Der Vorstieg ist quasi die Königsdisziplin beim Geoclimben. Du benötigst ihn meist in kniffeligen Situationen und/oder großer Höhe. Auch ist er ein mentales Ding - die Hauptsicherung zu überklettern erfordert Nerven. Wir unterscheiden in

  • kletternder Vorstieg: du hast genug Äste oder sonstigen Halt, um dich daran kletternd fortzubewegen. Dein Kurzseil und Kurzsicherung dienen überwiegend als passive Sicherung. Baumpfleger bewegen sich so in Kronenbereichen. Der kletternde Vorstieg macht mächtig Spaß, trotzdem trauen ihn sich viele nicht
  • hängender Vorstieg: du kletterst an deinem zusätzlich eingebauten Kurzseil hängend weiter hoch. Der hängende Vorstieg ist zwar weniger kraft-, dafür nervenraubend. Meist benötigt man nur kurze Strecken

Wer den Vorstieg richtig beherrscht, hat ein mächtiges Kletter-Tool in der Hand. Denn er kann sich erlauben, in einfacher zu erreichende und sichere Astgabeln etwas tiefer einzubauen und den Rest im Vorstieg zu gehen - was oft erheblich weniger Zeit kostet, als verzweifelt stundenlang mit der Bigshot zu ballern.

Der Vorstieg kommt begrifflich aus dem Sportklettern, unterscheidet sich jedoch erheblich. Vorsteigende Sportkletterer führen zwar auch ihr Sicherungsseil passiv und klettern aktiv am Fels. Sie werden aber von einem Kollegen am Boden gesichert, wohingegen der kletternde Geocacher sich selbst sichert. Er ist dadurch ganz erheblich beweglicher.

Ich seile mit Achter bzw. Tube ab. Was muss ich beachten?

Das Abseilen mit einfachen Abseilgeräten wie Achter, Tube oder gar nur HMS Knoten ist bei einigen Cachern nach wie vor beliebt, denn preiswerter kommt man nicht runter, und im Sportklettern werden diese Geräte auch gerne eingesetzt.

Unser DRINGENDER Rat: seile niemals mit diesen Geräten ab ohne eine zusätzliche Hintersicherung! Wenn du beide Hände vom Seil löst, muss es unbedingt blockieren! Dabei ist es egal, ob du am Einfach- oder Doppelstrang runter gehst. Am einfachsten erreichst du das Blockieren mit einer Prusik-Hintersicherung, die jeder auf unserem Grundkurs lernt.

Cacher müssen beim Abseilen oft mehr als eine Hand frei haben, etwa an der Dose. Der Aufstieg mit diesen Geräten am Seil ist übrigens nahezu unmöglich, weshalb einige Cacher für diesen Zweck die Bruststeigklemme einsetzen. Den hängenden Umbau in den Achter lernst du ebenfalls auf dem Grundkurs.

Welche Vorteile haben Achter und Tube noch?

Achter und Tube ermöglichen Dir das Abseilen am Doppelstrang - einen Vorteil, den dir sonst praktisch kein Abseilgerät bietet.

Das Tolle daran: du kannst abseilen, ohne wieder hochgehen zu müssen. Dazu legst du dein Seil oben einfach um einen Baum/eine feste Konstruktion und dann beide Seilstränge in deinen Achter/Tube. Letzterer hat dafür extra zwei Schlitze.

Danach seilst du gleichzeitig an beiden Strängen ab. Unten ziehst du einfach das Seil raus, fertig. Ein (mühevoller) Aufstieg zum Lösen des Seils ist nicht mehr nötig. Diese Technik ist besonders wirksam bei T5 Multistationen, an denen es unten weiter geht, oder an Abseilern generell. Sie kommt aus alpinen Mehrseillängenrouten. Auch dort seilt man sich am Doppelstrang ab bis zum nächsten Stand, zieht das Seil raus und seilt die nächste (Doppel-)Seillänge ab. Es gibt dafür sogar extra Seile, sogenannte Halb- bzw. Zwillingsseile, letztere besonders dünn und ausschließlich für den Doppelseilbetrieb konstruiert. Natürlich kannst du auch dein normales (Statik-)Seil dafür verwenden.

Damit die Doppelseiltechnik sicher ist, ein paar Regeln:

  • Obwohl die Bremswirkung im Doppelseil erheblich erhöht ist (besonders im Achter), empfehlen wir auch hier eine Hintersicherung, gelegt um beide Seilstränge. Die Hintersicherung blockiert dein Seil, wenn du loslässt. Den Einbau lernst du schon auf unserem Grundkurs. Die von uns verkauften Hintersicherungen passen locker auch ums Doppelseil und kosten bei uns nur 90 Cent!
  • Vor dem Abseilen solltest du die Seilmitte ermitteln und diese um den Baum/die Abseilstelle legen. Nur so sind beide Enden gleich lang. Auch solltest du DRINGEND in JEDES Seilende einen Stopperknoten machen, damit nicht ein Seilende versehentlich aus dem Achter/Tube rutscht. Ansonsten würdest du sofort abstürzen. Solche Unfälle sind schon häufig passiert! Je ein Knoten pro Seilende ist dabei besser, als beide Seilenden per Knoten miteinander zu verbinden. In letzterer Konstellation kann sich das Seil verdrehen und verschieben, und du hast am Seilende einen Haufen "Makramee"
  • Vorsicht beim Legen des Seils um Nadelbäume: beim Abziehen kann sich dein Seil erheblich mit Harz einsauen!
  • Beim Abziehen des Seils unbedingt die Stopperknoten lösen - sie bleiben ansonsten gerne an Vorsprüngen/Kanten hängen

Welche Äste kann ich im Baum verwenden?

Die Frage, ob ein Ast mich trägt, ist von einigen Faktoren abhängig: Baumart, Gesundheitszustand und Astdurchmesser, aber auch Lage und Jahreszeit. Es gibt unzählige Fachliteratur zu diesem Thema. Hier ein paar Basicregeln - auf unserem Safetykurs erfährst du mehr.

 

  • Baumart: Das festeste Holz überhaupt hat die Stieleiche. Eichen haben zwar oft Totholz im Baum, eine rauhe Rinde (Wurfsäckchen kommen schlechter runter) und zuweilen Büscheltriebe, die jede Pilotleine fressen. Auch auf Prozessionsspinner sollte man achten. Ansonsten aber super.
  • Nach der Eiche haben Platane und Esche das festeste Holz, gefolgt vom Ahorn. Diese Bäume sind allesamt stabiler als die Rotbuche, die aber auch noch deutlich über dem Durchschnitt liegt. Buchen findet man häufig als Kletterbäume: glatter Stamm, wenig Totholz. Nur bei Nässe können sie glitschig sein.
  • Am unteren Ende der Festigkeits- und Kletterfreundlichkeits-Skala ist die Roßkastanie, Äste brechen schon fast beim Angucken. Aber auch Nadelbäume wie Tanne, Fichte, Kiefer haben weiches Holz und harzen. Obstbäume, Pappeln und Weiden sollte man nur an zentralen Ästen beklettern. 
  • Gesundheitszustand: Moos am Baum oder Efeu sind KEIN schlechtes Zeichen. Dafür aber Baumpilze. Auch Spechtlöcher werden gerne in marodes Holz geschlagen. Ein gesunder Baum hat grüne Blätter in mehreren Jahrgängen, also an möglichst vielen Verzweigungen in Richtung Stamm. Das Kronenbild ist dicht
  • Astdurchmesser: verwende zur Eigensicherung keine Äste unter 10cm Durchmesser. Vorsicht: die Äste sehen vom Boden immer dicker aus, als sie wirklich sind!
  • Lage: tiefe Äste brechen generell schneller. Kronenäste sind flexibler. Ein Einzelast mit 8cm Durchmesser in wenigen Metern Höhe mit keiner zweiten Astgabel darunter kann sehr gefährlich sein. Wenn dagegen unmittelbar darunter eine fette, gesunde Astgabel wäre, würde das Risiko erheblich minimiert
  • Form und Winkel: steiler stehende Äste haben fast immer eine ovale Form. Nach aktuellen Untersuchungen brechen sie bei Windbelastungen extrem selten in der Astgabel und fast ausschließlich an der Stelle, wo sie deutlich schmaler werden ("Stelle der stärksten Verjüngung"). Horizontal wachsende Äste haben dagegen einen runden Querschnitt und können in der Gabel brechen

 

Das Hauptproblem beim Seileinbau ist unserer Erfahrung nach die Großzügigkeit der Geocacher. Da wird wie blöd geballert mit der Bigshot über Außenäste, man zieht das Seil ein, ohne den Verlauf genau zu sehen und vertraut dem Motto "wird schon halten". Sorgfältiger Seileinbau sieht anders aus: der Seilverlauf ist sichtbar und in Stammnähe, die Hauptastgabel eindeutig zu identifizieren und sicher. Ein Fernglas als Hilfe kann nicht schaden. Grundregel: wenn du unsicher bist, ziehe das Seil wieder raus und probiere es erneut. Dein Leben hängt dran!

Ab welcher Last bricht ein Ast?

Das ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Schon seit den 90er Jahren werden von Wissenschaftlern Biege- und Reißtests an lebenden Ästen diverser Baumarten gemacht. Meist wird in etwa einem Meter Abstand zur Astgabel eine Bandschlinge angebracht und man zieht bis zum Bruch. Folgende Erkenntnisse gibt es: 

  • Äste brechen fast immer längs in Faserrichtung und splittern längs auf, bevor sie endgültig brechen. Totholz bricht sofort ab, auch Weichholz wie Kastanie oder Pappel, auch Nadelbäume, neigt schneller zum Durchbrechen ohne Längsriss
  • Äste von 5 bis 8cm Durchmesser hielten durchschnittlich zwischen 300 und 500 Kilo stand
  • Äste ab 10 cm hielten zuweilen bis 700 Kilo
  • Äste mit 15cm Durchmesser halten meist über eine Tonne

 Da selbst Statikseile laut Norm falldämpfende Eigenschaften haben müssen (zu Sturzbelastungen siehe hier) und ebenso Abseilgeräte (siehe hier) wird beim sauberem Klettern ohne Bandschlingen die Last auf deinem Körper nur bei äußerst schweren Stürzen auf bis zu 600 Kilo gehen - Äste und -gabeln ab 10cm sind daher verwendbar.

Eine Kuriosität am Rande: neuere Untersuchungen an durch Sturm abgerissenen Ästen haben gezeigt, dass die Länge des abgerissenen Astes im Vergleich zu seinem Durchmesser niemals den Wert 40 unterschritt. Ein 200cm langer Ast mit 4cm Durchmesser ergibt z.B. den Wert 50 (L/D=50). Solche Äste wurden abgerissen, nicht aber 200cm Äste mit 6cm Durchmesser (Wert 33).

Ein von uns mindestens empfohlener 10cm dicker Ast ist offenbar bis zu einer Länge von 4m besonders stabil, ein längerer Ast kann schneller versagen. 

Welche Kräfte treten auf an Befestigungs- und Umlenkpunkten?

Kräftemessungen haben ergeben, dass wenn du dein Seil über eine Astgabel legst, unten festmachst und am freien Ende aufsteigst, dann wird die Befestigung unten am Baum mit etwa 60% deines Körpergewichts belastet. Auf der Astgabel liegen 200% deines Körpergewichts - die Umlenkung dort kommt einem Flaschenzug gleich, daher die doppelte Last.

Angenommen, du wiegst 80 Kilo. Beim Seilaufstieg zerren an der Baumbefestigung etwa 50 Kilo, die Astgabel muss etwa 160 Kilo aushalten.

Legst du dein Seil oben über ein weitere Astgabel, verteilt sich die Last. Ist die zweite Astgabel etwa auf gleicher Höhe, liegen jetzt an: an der Baumbefestigung etwa 25% deines Körpergewichts, an der darauffolgenden ersten Astgabel etwa 80% und an der zweiten Astgabel (zu der du aufsteigst) etwa 130%. Die Last verteilt sich also besser. Baumpfleger kennen diesen Effekt und bauen ihr Seil im Kronenbereich oft absichtlich über mehrere Astgabeln (sog. Redirect System).

 

Ähnlich verhält es sich mit Lasten an Kanten: mehrere Kanten, etwa an Betonkonstruktionen im LP Bereich verteilen die Last besser, wobei die erste Kante stets am meisten belastet ist. Hast du nur einen Seilschoner, aber mehrere Kanten, dann ist stets die erste Kante die wichtigste. Bei einer 90 Grad Kante liegen etwa 120% deines Körpergewichts auf. Hast du mehrere Kanten, etwa an einem Betonquader, liegt auf der zweiten "hinteren" Kante nur etwa 50% deines Körpergewichts.

 

Die höchsten Lasten treten stets beim Aufstieg auf. Beim Abseilen sind die Belastungen etwa 20% geringer. Ausnahme Stürze: bei einem Sturz von etwa 1,5 Metern erhöhen sich die Belastungswerte um mindestens 50% an jedem Punkt. Bei einem 80-kg-Kletterer muss die Umlenkungs-Astgabel also schon eine viertel Tonne aushalten.

Woher weiß ich, welchen Baum ich vor mir habe?

T5 Klettern ist ein Natursport. Einfach nur stupide zur Dose rauf und runter finden wir zu wenig. Uns macht es Spaß zu wissen, in welchem Baum wir gerade unterwegs sind - man lernt ganz nebenbei etwas über die Natur.

Für die Baumbestimmung gibt es Apps. Am liebsten verwenden wir "Identify Tree" von Christoph Duyster. Zwar nicht kostenlos, aber für ein paar Euro bekommt man 400 Laub- und Nadelbäume mit einfacher Bestimmung und unglaublich vielen Infos und Fotos. Sogar ein Quiz ist dabei.

Was haltet ihr von Bandschlingen-Zwischensicherungen im Baum?

Rein gar nichts. Sie sind unfassbar gefährlich. Einige Geocacher sichern sich durch Bandschlingen, wenn sie über Äste im Baum weiterklettern. Damit das nicht zu fummelig wird, benutzt man gerne lange Schlingen und klettert oft so weit, dass die letzte Sicherung in Fußhöhe ist. Die nackte Wahrheit: wer jetzt frei stürzt, wird das nur schwerverletzt oder gar nicht überleben (Sturzfaktor 2).

Das Problem dabei ist, dass Bandschlingen im Gegensatz zu Seilen kaum bis gar keine Dehnung haben. Sie können also keine Fallenergie aufnehmen. Tests haben gezeigt, dass wenn man z.B. mit einer 120er Bandschlinge nur bis Bauchhöhe klettert und dann fällt (Sturzfaktor 1, mehr dazu HIER), die Sturzbelastung über 1,5 Tonnen liegen kann. Mit Dyneema Bandschlingen sogar wegen deren geringen Dehnung derart darüber, dass alle Bandschlingen in diesen Tests rissen (Belastung über 2,2 Tonnen). Der Körper trägt bereits Verletzungen davon ab einem Fangstoß von 6kN (600 Kilo). Ein 1,2m Sturz in eine 120er Schlinge hat also bis zu dreifach höhere Werte. Dabei ist nicht berücksichtigt, ob mein Ast derartige Lasten noch hält.

Auf unserem Safetykurs zeigen wir einen sehr anschaulichen Falltest mit Kraftmessgerät. Danach sichert sich keiner mehr mit Bandschlingen. Ganz erheblich besser sind Sicherungen mit Kurzseil oder unserer Prusiklift-Kurzsicherung. Wer partout mit Bandschlingen gehen möchte, benötigt einen Bandfalldämpfer.

Was ist der Sturzfaktor? Was kann bei Stürzen passieren?

T5 Cacher stürzen sehr selten in ihr Seil. Der Grund: sie hängen von Anfang an schon dran. Ein Sturz kann etwa passieren, wenn ein Ast nicht hält oder man beim aktiven Klettern im Baum oder an Konstruktionen sein Seil nicht anzieht und ausrutscht.

Stürze ins Seil sind gut untersucht. Die Berechnung der tatsächlichen Sturzenergie ist allerdings kompliziert. Sie ist nicht nur abhängig von der Sturzhöhe, sondern vom Gewicht, Seil, Länge des Seils, Fallwinkel, Reibung, Material und einigem mehr. Damit das für jedermann halbwegs verständlich bleibt, hat man den Sturzfaktor als Kenngröße eingeführt.

Der Sturzfaktor kennt nur zwei Parameter: Länge des Seils, in das man hineinstürzt, sowie die Sturzhöhe. Zur Ermittlung des Faktors wird immer die Sturzhöhe geteilt durch die Länge des Seils:

 

Sturzhöhe/Seillänge=Sturzfaktor

 

Ein Beispiel: Du hast dein Seil festgemacht an einem Baum, das Seil läuft über eine Astgabel in 15m Höhe und du selbst bist bis 2m unter diese Gabel geklettert. Die Gesamtlänge des Seils beträgt vom Boden bis zu dir also 17m. Jetzt kletterst Du die restlichen 2m bis zur Astgabel über Äste und vergisst dein Seil nachzuziehen. Prompt rutschst du aus und fällst die 2 Meter wieder runter. Deine Fallhöhe war also 2m und die Gesamtseillänge 17m. 2 geteilt durch 17 ist 0,12. Dein Sturzfaktor war also 0,12. In Realität wäre er vermutlich noch geringer, da die Astgabel durch Seilreibung falldämpfende Eigenschaften hätte.

Laut Norm müssen Statikseile Sturzfaktoren bis 0,3 sicher dämpfen (ohne dass Verletzungen zu erwarten sind). Außerdem müssen sie einen Sturzfaktor 1 sicher halten (Seil reißt nicht, du aber dürftest verletzt sein durch den Fangstoß). Bei obigem Sturz in dein Statikseil wärst du also mindestens 60% unter dem sicheren 0,3er Grenzwert geblieben. Oder du hättest 5 Meter fallen dürfen, um diesen Grenzwert auszureizen. Und selbst wenn du von der Astgabel bis knapp über den Boden gefallen wärst - dein Statikseil hätte dich gehalten, allerdings hättest du wahrscheinlich Verletzungen durch den Fangstoß davongetragen. Bei Dynamikseilen wird etwas anders gemessen, Sturzfaktoren bis 1,7 müssen sie sicher halten (sogenannter Normsturz). 

 

Die wichtigste Aussage des Sturzfaktors ist, dass die "Härte" eines Sturzes nicht allein davon abhängt, wie tief du fällst. Denn das Seil nimmt viel Energie auf. Ist es kurz, kann es auch kaum Energie aufnehmen. Schon ein Sturz von anderthalb Metern kann brutal sein!

 

Beispiel: Dein Seil ist an einem Brückengeländer befestigt. Du warst an der Dose und kommst gerade hoch. Anderthalb Meter unter dem Geländer benutzt du einen Vorsprung und kletterst einfach so weiter - ohne dein Seil nachzuziehen. Du willst dich übers Geländer schwingen, rutschst aus und fällst. In diesem Fall war deine Seillänge 1,5m und deine Sturzhöhe auch 1,5m. Der Sturzfaktor ist 1 - mit einem dynamischen Seil ungefährlich, mit einem Statikseil allerdings schon. Das Seil wird zwar nicht reißen, deine Falldämpfung ist aber viel zu gering und du könntest dich schwer verletzen. Hättest du das Ganze mit Bandschlingen gemacht, wär´s das wohl gewesen, siehe auch HIER. Grundsätzlich gilt:

 

Sturzfaktor bis 0,3:

Deine Fallhöhe beträgt das bis zu 0,3fache deiner Seillänge. An 15m Seil wären das 5m Fallen, aber auch an einer 120er Bandschlinge 40cm Fallen. Muss laut Norm von Statikseilen gefahrlos gehalten werden, ohne dass du Verletzungen erleidest (Fangstoßkraft max 6kN). Das Seil kann man weiterverwenden. Gleiches gilt für Dynamikseile.

Bei Nylonbandschlingen bis 1,2m mit 40cm Fallhöhe wäre dieser Wert vielleicht gerade noch tolerierbar. Bei dehnungsfreien 1,20er Dyneemaschlingen könntest du dich bereits verletzen

 

Sturzfaktor 0,3 bis 1:

Deine Fallhöhe ist maximal genauso hoch wie die Länge des Seils. Kommt vor allem in Vorstiegssituationen vor, etwa wenn du dein Seil 2m über dir im Baum einbaust, hochkletterst und wieder 2m runter fällst. Faktor 1 ist aber auch ein 80cm Sturz in eine 80cm Bandschlinge. Beim Sturz in ein Statikseil würde dieses halten, du würdest aber Verletzungen davon tragen. Das Seil dürftest du weiterverwenden. Ein Sturz in ein Dynamikseil würde dieses nicht nur sicher halten, sondern auch sicher dämpfen. Stürze in Bandschlingen über 80cm würden schwere Verletzungen nach sich ziehen

 

Sturzfaktor über 1:

Deine Fallhöhe ist höher als die Länge des Seils - entsteht dann, wen man seinen Sicherungspunkt überklettert, etwa wenn du dein Seil im Baum 2m über dir einbaust und dann sogar noch über diese Astgabel drüber kletterst. Im schlimmsten Fall könntest du 4m fallen bei 2m Seil. Ist bei Statikseilen laut Norm nicht vorgesehen, wahrscheinlich aber würden sie halten. Ein Dynamikseil muss dich halten, allerdings steigt das Verletzungsrisiko. In allen Fällen müssten die Seile nach einem solchen Sturz aussortiert werden. Bandschlingen über 80cm würden schwerste Verletzungen hervorrufen und vermutlich sogar reißen

 

Fazit: Wenn du beim Baumklettern dein Seil unten festmachst, hast du selbst mit Statikseilen zufriedenstellende Reserven. Du musst dich schon doof anstellen, um mehrere Meter zu fallen. In Steinbrüchen, an Brücken und beim Baumvorstieg mit Kurzseil sieht die Sache allerdings anders aus. Wegen der knappen Seillängen und damit geringen Reserven solltest du unbedingt darauf achten, dass Dein Seil stets gut angezogen ist! Da man Bandschlingen nicht anziehen kann, ist der Umgang damit in solchen Situationen extrem gefährlich.

Was ist der Normsturz?

Der Normsturz ist ein standardisierter Labor-Sturz, um die Sicherheitsreserven eines Seiles zu testen. Du findest die Angaben auf der Packung deines Seiles. Dort steht, wie viele Normstürze dein Seil im Neuzustand aushält. Die Normsturz-Prüfung ist Pflicht für alle in Europa verkauften Seile.

Es gibt einen Normsturz für Dynamikseile sowie einen für Statikseile. Der für Dynamikseile ist weit härter: dabei wird 2,35 m langes Seilstück an einem Ende fixiert und über eine Kante geführt mit dem Durchmesser eines Karabiners. Dann wird ein 80kg Gewicht am anderen Ende befestigt, das Gewicht 2,3m über die Kante gehoben (Seil steht steil nach oben) und fallen gelassen. Die Sturzhöhe beträgt also 4,7m (Sturzfaktor 2). Dabei darf das Seil frühestens nach 5 Stürzen reißen und die dynamische Dehnung maximal 40% betragen.

Beim Normsturz für Statikseile geht man anders vor: Das Statikseil wird nicht über eine Kante geführt, sondern an einem Deckenpunkt befestigt. Die Seillänge beträgt 2m, am anderen Ende ist ein 100kg-Gewicht befestigt. Das Gewicht wird bis zur Befestigung angehoben und fallen gelassen. Die Sturzhöhe beträgt also 2m (Sturzfaktor 1). Das Statikseil muss mindestens 5 Stürze aushalten. Bei Statikseilen unterscheidet an außerdem zwischen Typ A und Typ B Seilen. Bei Typ B Seilen wird ein 80kg Gewicht verwendet.

Die Sturzenergie bei einer Prüfung für Statikseile liegt fast 50% unter der für Dynamikseile. Das liegt daran, dass Statikseile nicht aktiv für Stürze vorgesehen sind, was ja auch der Realität entspricht: als Geocacher hängen wir nahezu ständig am Seil.

Welche Knoten brauche ich?

Selbst in der Topliga der T5 Cacher kennen wir einige, die sich mit Knoten schwer tun. Im Grunde ist es ganz einfach. Mit nur 3 Knoten beherrschst du fast alle T5 Situationen:

 

  • Achter (figure eight loop) bzw. Hasenohr (bunny ears knot). Beide sind ähnlich, der Hasenohrknoten hält mehr aus, ist leichter zu öffnen und universeller einsetzbar. Perfekte Knoten, um dein Seil irgendwo festzumachen mittels Karabiner. Die Variante gesteckter Achter benötigst du auf unserem Advancedkurs
  • Mastwurf (clove hitch, Webleinstek). Perfekt zum Befestigen der Pilotschnur am Wurfsack und überhaupt zum Dinge festmachen. Lässt sich leicht öffnen, weshalb er nie als Endknoten in der Sicherungskette verwendet werden sollte. Alpinisten verwenden den Mastwurf gerne, um sich am Standplatz unabhängig zu sichern zum Nachsteigenden
  • Prusik (Prusik hitch). Ein Knoten, der sich unter Last zu zieht und bei Entlastung verschiebbar ist. Benötigst du in zahlreichen Situationen wie bei Hintersicherungen, in Seilbrücken, Zwischensicherungen etc. Gibt es in zahlreichen Untervarianten wie Blake´s hitch oder französischer Prusik

 

Natürlich gibt es jede Meng weiterer Knoten wie Neuner, Bulin/Palstek, Schmetterling, geslippter Mastwurf/Webleinstek, Slipstek, doppelter Spierenstich, und einen Sack- bzw. Ankerstich beherrscht sowieso jeder. Auf unseren Kursen zeigen wir dir mehr.

Das Beschäftigen mit Knoten macht jede Menge Spaß - die unserer Meinung nach beste App ist derzeit "Knots 3D" von Nynix mit extrem zahlreichen, komplett animierten Knoten.

Einen Knoten am Seilende (z.B. Achter, Hasenohr) solltest du immer gut festziehen. Der DAV Sicherheitskreis sagt, dass mindestens der doppelte Seildurchmeser in Zentimetern als Restseil rausstehen sollte - bei einem 10,5mm Seil also 21 Zentimeter. Industriekletterer hintersichern das freie Seilende (in der Prüfung) zusätzlich mit einem Spierenstich.

Ich will einen T5 Cache legen. Was muss ich beachten?

Im Vergleich zu normalen Caches haben T5 Caches besondere Anforderungen: 

 

  • Reviewerprozess: einen T5 Cache "durchzukriegen" beim Reviewer ist schwieriger geworden. Die meisten Reviewer fordern eine Einwilligung des Grundstückbesitzers. Manchen reicht es, wenn man sagt: der Eigentümer weiß Bescheid, andere fordern schriftliche Genehmigungen, Dritte winken die Dose einfach durch. Der Prozess ist sehr stark abhängig von der Region und dem Reviewer. Es gibt "T5 freundliche" Reviewer und solche, die einen fast quälen. Leider kannst du dagegen nichts tun, denn die Reviewer sind regional organisiert. Rein rechtlich könnten die Reviewer einfach alles durchwinken. Mehr zur Rechtslage und deinen Pflichten als T5 Owner findest du hier.
  • Richtige Location: T5 Gänger haben weit mehr Ausrüstung als sonstige Cacher. Eine Dose mit weniger Laufaufwand zu legen, führt zu mehr Besuchen. Also: Parkplatz (bitte angeben!) und Dose sollten am besten unter 500m oneway entfernt sein. Legst du einen Multi mit mehr Laufaufwand, dann gib an, ob alle oder nur einzelne Stationen T5 sind, und gib die konkreten T5 Stationen an. T5 Cacher gehen immer mit Blick nach oben, da übersieht man gerne mal was am Boden ;-)
  • Richtiger Baum: wähle einen "schönen" Baum, bei dem jeder gleich "Mjam" sagt. Denke an den Weg dorthin: beim Kampf durchs Zecken- und Brombeer-Gestrüpp oder besonders steiles Terrain sollte der Baum schon was Besonderes sein. Vermeide Nadelbäume. Mehr zum richtigen Baum findest du auch hier
  • Dosenbefestigung: Forstarbeiter sehen das zwar nicht so dramatisch, Naturschützer schon: eine angeschraubte oder -genagelte Dose ist "anrüchiger" als eine per Leine um den Ast/Stamm befestigte.
  • Petlingwahn: immer mehr T5 Dosen sind Petlinge. Diese sind aber vom Boden schwerer zu erkennen und Trackables ablegen kann man darin auch nicht. Eine etwas größere Box ist cacherfreundlicher
  • Sichtbarkeit: T5 Gänger hassen die Petlingsuche mit dem Kopf im Nacken. Sie wollen klettern und nicht stundenlang suchen. Als Besserverstecker machst du dir keine Freunde. Sollte die Dose vom Boden nicht sichtbar sein, dann gib das an. In diesem Fall markiere bitte den Baum/den Einstieg. Die besten Baummarkierungen sind z.B. ein Pilotleinenstück um einen Ast in 3-5m Höhe - kann nicht geklaut werden. An Brücken/Konstruktionen reicht ein "GC" per Edding an der richtigen Stelle. Ist die Dose von weitem sichtbar, mache sie durchsichtig. Du vermeidest so Bombenalarm von argwöhnischen Muggels
  • T5 Felder: legst du mehrere T5er als Feld (was die Besuche deutlich erhöht), dann achte darauf, dass man einen Rundweg gehen kann. Auch sollte man dein Feld mit einmal parken besuchen können. Lege einen eventuellen Bonus sinnvoll auf dem Rückweg, und nicht 3 Kilometer entfernt. Großfelder wie 81er Matrixen machen häufig den Fehler, dass sie die 9 T5 Dosen nicht als Runde legen. Jede muss man einzeln ansteuern - nervig!

Wie lege ich eine attraktive T5 Dose?

Neben den oben genannten Regeln kannst du viele Punkte sammeln, wenn

 

  • Rätsel und Dose im Einklang sind: ein schäbiger Petling in Teleskopleiterhöhe an einer 0815-Buche passt einfach nicht zu einem Wahnsinnsrätsel. Bei hohem Rätselaufwand lass dir ruhig auch was Aufwändiges einfallen für die Dose. Das muss nicht hoch sein, siehe unten
  • man deinen Spaß erkennt: wenn sich ein Owner Gedanken und Mühe gemacht hat, wird das gerne honoriert von der Cachergemeinde. Lass dir was einfallen!
  • der Cache pfiffig ist: Höhe allein ist nur eine Spielvariante, das wird gerne verkannt. Eine tolle Dose lebt viel mehr von einer toll ausgesuchten Location oder Aufgabe. Etwa wenn die Dose sichtbar ist und man überlegen muss, wie man da jetzt hinkommt. Stark exponierte T5 Caches in der Öffentlichkeit sollten schnell zu erledigen sein 

Wie verhalte ich mich als T5 Cacher richtig?

Da du als T5 Cacher exponierter handelst als bei anderen Caches, gelten auch besondere Regeln:

 

  • Rücksichtsvoll: gerade im T5 Bereich macht es wenig Sinn, als lärmende T5 Horde aufzufallen. Verhalte dich ruhig, entspannt und bestimmt. Solltest du auf Muggels treffen: mach einfach dein Ding. Meist sind Muggels nur neugierig und freuen sich über die Abwechslung
  • Regelkonform: unerlaubte Feld- und Waldwege zu befahren, kommt nicht gut an. Auch mussten schon T5 Cacher kleinlaut wieder aus dem Forst gezogen werden, weil sie mit ihrem Gefährt steckenblieben. Das Befahren von Wegen wird in Deutschland sehr unterschiedlich gehandhabt: während man im Osten und Bayern oft weiter fahren darf als gedacht, kommt das in Baden-Württemberg nicht vor
  • Richtig Loggen: nichts nervt in Logs mehr, als "Zusammen mit Schatzi, Mausi und Hasi waren wir heute auf T5 Kleintiertour und besuchten auch diese Dose...", meist gefolgt von ellenlangen Allgemeinbeschreibungen, die nichts mit dem Cache zu tun haben. Das ist zwar nett für dich aber denk dran: wer T5 Logs draußen liest, will vor allem wichtige Infos einsammeln, etwa versteckte Hinweise auf die Location, Zustand oder Vorgehensweisen. Also mach dir die Mühe und schreib wirklich was zu dem Cache, das hat auch der Owner verdient. Wenn dir nichts einfällt, dann halte dich wenigstens kurz. Allgemeine Schatzi-Copy-Paste-Logs sind nicht wirklich hilfreich

 

 

 

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